Aktien Schweiz freundlich - Aktienrückkauf beflügelt Swss Re
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DOW JONES--Mit freundlicher Tendenz hat der schweizerische Aktienmarkt den Handel am Freitag beendet. Damit zeigte er sich unbeeindruckt von einer drohenden Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Medienberichten zufolge empfiehlt die US-Regierung Mitarbeitern der Botschaft in Israel die sofortige Ausreise, was Befürchtungen weckte, ein Militärschlag könnte unmittelbar bevorstehen. Die US-Börsen eröffneten daraufhin am Freitag mit deutlichen Abgaben, zusätzlich belastet von stärker als erwartet gestiegenen Erzeugerpreisen, die Inflationssorgen befeuerten. Ein überraschend gut ausgefallener Chicago-Einkaufsmanagerindex linderte den Verkaufsdruck an der Wall Street kaum.
Der SMI gewann 0,7 Prozent auf 14.014 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursgewinner und sechs -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 39,22 (zuvor: 22,29) Millionen Aktien.
Swiss Re gewannen 3,7 Prozent und führten damit den SMI an. Der Rückversicherer hatte Geschäftszahlen vorgelegt und dabei den Rückkauf eigener Aktien im Wert von 1 Milliarde US-Dollar angekündigt - zusätzlich zum jährlichen Rückkauf im Volumen von 500 Millionen Dollar. Dies wurde positiv aufgenommen und drängte die Zahlen in den Hintergrund, die Beobachtern zufolge nicht in allen Punkten überzeugt hatten.
Regen Zulauf verzeichneten auch die defensiven Schwergewichte Nestle (+1,5%), Novartis (+1,9%) und Roche (+0,9%). Novartis profitierten von der Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneiagentur, das Mittel Remibrutinib zur Behandlung von chronischer spontaner Urtikaria, einer entzündlichen Hauterkrankung, zuzulassen. Die ebenfalls als defensiv geltenden Swisscom und Givaudan rückten um 1,9 und 1,2 Prozent vor.
Nach der Vorlage von Geschäftszahlen verbilligten sich Holcim um 1,4 Prozent. Zahlen und Ausblick wurden als solide und im Rahmen der Erwartungen liegend eingestuft. Die Analysten von Jefferies merkten jedoch an, dass die Aktie kurzfristig durch die Debatte über eine mögliche Änderung des EU-Emissionshandelssystems gebremst werden könnten, die schon am Vortag den Kurs der Aktie belastet hatte. Eine Aufweichung des Systems würde die Bemühungen der Baustoffhersteller zur CO2-Reduktion konterkarieren.
Weitere Verlierer waren Richemont, die nachrichtenlos 3,3 Prozent abgaben, und Partners Group mit einem Minus von 2 Prozent. Partners Group verkauft den Rechenzentrumsbetreiber atNorth für 4 Milliarden Dollar an CPP Investments und Equinix, wird aber einen Teil des Verkaufserlöses reinvestieren und bis zu 10 Prozent an atNorth zurückkaufen.
Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
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