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19:00 Uhr, 09.02.2026

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Nagel: Aktuelles EZB-Zinsniveau ist angemessen

Die Inflation im Euroraum dürfte in nächster Zeit etwas unter der EZB-Zielrate von 2 Prozent liegen. EZB-Ratsmitglied Joachim Nagel ist aber trotzdem dagegen, den Leitzins weiter zu senken. In einem Geld- & finanzwirtschaftlichen Kolloquium Karlsruher Institut für Technologie (KIT) begründete der Bundesbankpräsident seine Auffassung mit den drei Einflussgrößen der EZB-Geldpolitik: Den Inflationsaussichten, der unterliegenden Inflation und der Stärke der geldpolitischen Transmission.

Villeroy de Galhau verlässt Banque de France vorzeitig im Juni

Der Gouverneur der Banque de France, François Villeroy de Galhau, hat am Montag mitgeteilt, dass er seinen Posten im Juni verlassen wird. Damit scheidet er mehr als ein Jahr vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit aus. Villeroy wird Präsident der Fondation Apprentis d'Auteuil, einer Stiftung, die junge Menschen unterstützt, denen der Abbruch ihrer Ausbildung oder ihres Studiums droht. "Meine fast elf Jahre an der Spitze der Banque de France und im Dienste des Euro sind und bleiben der Stolz meiner öffentlichen Karriere", hieß es von Villeroy in einer Mitteilung. Bis Juni, etwas mehr als ein Jahr vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit, werde er den wesentlichen Teil seiner Mission erfüllt haben.

Britische Anlagen könnten bei Führungskampf unter Druck geraten

Sollte es im Vereinigten Königreich zu einem Kampf um die politische Führung kommen, könnten britische Anlagen wie Staatsanleihen, Aktien und das Pfund Sterling unter Druck geraten. Das schreibt Kallum Pickering von Peel Hunt in einer Research Note. Eine erhöhte politische Unsicherheit könne dazu führen, dass Anleger Risikoaufschläge auf britische Anlagen erheben, schreibt Pickering. Ein Kampf um die Führung würde zudem die Wachstumsaussichten belasten und das Risiko einer höheren Inflation erhöhen, schreibt er.

DJG/DJN/apo/cbr

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