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19:39 Uhr, 22.01.2026

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

US-Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 4,4 Prozent

Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal 2025 etwas stärker gewachsen als zunächst berichtet. Wie das Handelsministerium im Rahmen einer ersten Datenrevision berichtete, erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 4,3 Prozent gerechnet, nachdem das Handelsministerium in einer ersten Schätzung ebenfalls ein Plus von 4,3 Prozent gemeldet hatte. Im zweiten Quartal war die US-Wirtschaft um 3,8 Prozent gewachsen.

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gestiegen

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 17. Januar zugelegt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 1.000 auf 200.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 208.000 vorhergesagt.

US-Rohöllagerbestände gestiegen

DOW JONES--Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 16. Januar ausgeweitet. Sie stiegen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 3,602 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 3,4 Millionen Barrel erhöht. Die Benzinbestände nahmen nach EIA-Angaben um 5,977 Millionen Barrel zu. Analysten hatten ein konstantes Niveau vorhergesagt, nachdem die Vorräte in der vorangegangenen Woche um 9 Millionen gestiegen waren. Die Ölproduktion in den USA war in der Woche mit 0,0 Millionen Barrel pro Tag um 13,8 Millionen niedriger als in der Vorwoche. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergab sich ein Rückgang von 0,0 Millionen Barrel.

US/PCE-Inflation steigt im November wie erwartet auf 2,8 Prozent

Eine wichtige US-Inflationsmessgröße hat sich im November wie erwartet entwickelt. Das von der Notenbank favorisierte Preismaß, der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE), lag 2,8 (Oktober: 2,7) Prozent höher als vor einem Jahr, wie das Bureau of Economic Analysis (Bea) mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten eine Jahresrate von 2,8 Prozent erwartet. Die Fed strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent an. Im Monatsvergleich stieg der PCE-Preisindex im November um 0,2 (0,2) Prozent. Die Prognose hatte auf 0,2 Prozent gelautet.

EZB-Rat diskutierte über Inflationsrisiken - Protokoll

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat bei seinen Beratungen am 17. und 18. Dezember für unveränderte Leitzinsen gestimmt, aber ausführlich über die Risiken für den Inflationsausblick diskutiert. Wie aus dem jetzt veröffentlichten Sitzungsprotokoll hervorgeht, betrachteten die meisten Mitglieder die Risiken für den Inflationsausblick als beidseitig, wobei "einige" überwiegend Abwärtsrisiken sahen, aber nur "wenige" Aufwärtsrisiken. Zugeich wurde eingeräumt, dass sich die Risikoverteilung insgesamt seit der vorherigen Sitzung nach oben verschoben habe.

+++ Konjunkturdaten +++

Eurozone/Verbrauchervertrauen (Vorabschätzung) Jan -12,4 (Vm: -13,2)

Eurozone/Verbrauchervertrauen (Vorabschätzung) Jan +12,4 (Vm: +13,2)

DJG/DJN/apo/sha

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