Nordeuropas Investoren überdenken ihr US-Exposure
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Die großen nordeuropäischen Pensionskassen, wir reden hier von den "Whales", die hunderte Milliarden an Rente für Dänen, Schweden und Norweger verwalten, ziehen gerade die Augenbrauen hoch. Wer sicher schlafen will, kauft US-Anleihen. Doch die Stimmung kippt. Die Investoren fordern jetzt eine höhere Risikoprämie. Das bedeutet auf Deutsch: "Ich leihe dir mein Geld nur noch, wenn ich deutlich mehr Zinsen kriege, weil ich dir nicht mehr so ganz traue."
Die US-Staatsverschuldung liegt mittlerweile bei über 34 Billionen Dollar. Das ist eine Zahl mit zwölf Nullen. Die Zinskosten für diesen Berg fressen mittlerweile mehr Budget als das Militär. Nordeuropäische Fondsmanager fragen sich, wie die USA das jemals zurückzahlen wollen, ohne die Inflation massiv anzuheizen oder die Steuern drastisch zu erhöhen.
Die Angst vor neuen Zöllen und einer Deglobalisierung belastet die Renditeerwartungen. Dass die USA den Dollar als "Waffe" einsetzen (z.B. durch das Einfrieren russischer Reserven), macht andere Staaten und Investoren vorsichtiger. Sie wollen nicht ihr ganzes Geld in einem Land haben, das die Regeln im Alleingang ändern kann.
Wir erleben keinen Absturz, aber eine Entzauberung. Die USA sind nicht mehr der Goldstandard ohne Fehl und Tadel. Nordeuropäische Investoren agieren nach dem Motto: "Vertrauen ist gut, Diversifikation ist besser." Sie bereiten sich auf eine Welt vor, in der das Zentrum der wirtschaftlichen Macht nicht mehr allein in Washington oder New York liegt.
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