ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Fed/Barkin: Iran-Krieg erhöht wirtschaftliche Unsicherheit
Der Iran-Krieg hat die wirtschaftlichen Aussichten nach Einschätzung von Thomas Barkin, Präsident der Federal Reserve von Richmond, unsicherer gemacht. Es gebe Risiken für die anhaltende Inflation und die Verbrauchernachfrage. Bei einem Wirtschaftstreffen in Johnson City im Bundesstaat Tennessee sagte Barkin, dass es angesichts einer langen Phase erhöhter Unsicherheit der richtige Schritt gewesen sei, die Zinssätze im März unverändert zu lassen.
Stimmung der US-Verbraucher im März eingetrübt
Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im März abgeschwächt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA fiel bei der Umfrage am Monatsende auf 53,3 von 56,6 Ende Februar. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 54,0 erwartet. Bei der ersten Umfrage Mitte des Monats lag er bei 55,5.
Notenbanken dürften Zinserwartungen des Marktes nicht erfüllen
Die Zentralbanken dürften die Markterwartungen für Zinserhöhungen wahrscheinlich nicht erfüllen, schreiben Tiffany Wilding und Andrew Balls von Pimco in einer Research Note. Die Märkte sind seit dem Beginn des Krieges im Nahen Osten vor einem Monat dazu übergegangen, Zinserhöhungen einzupreisen, da die stark gestiegenen Ölpreise die Inflationsrisiken wiederbelebt haben. Die Geldmärkte preisen in diesem Jahr drei Zinserhöhungen um einen Viertelprozentpunkt in Großbritannien und der Eurozone sowie eine mehr als 50-prozentige Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in den USA ein, wie aus Daten von LSEG hervorgeht.
EU-Finanzminister bilanzieren wirtschaftliche Folgen des Iran-Kriegs
Die Finanzminister der Eurozone haben ihre Erwartungen für Preissteigerungen angehoben und jene für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr gesenkt. Der Iran-Krieg sorgt weiterhin für Turbulenzen auf den Energiemärkten.
+++ Konjunkturdaten +++
DJG/DJN/apo
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