Thyssen-Kostenplanung zu Stahlrestrukturierung steht auch nach HKM-Einigung
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DOW JONES--Die Einigung von Thyssenkrupp Steel mit Salzgitter über den Ausstieg des Duisburger Unternehmens beim Stahlhersteller Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) wirft die Planungen hinsichtlich der zu erwartenden Kosten für den Umbau des Stahlgeschäftes in Essen nicht über den Haufen. "Wir rechnen jetzt auf Basis des Eckpunkte-Papiers mit einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen Euro-Betrag" an Restrukturierungskosten, sagte Thyssenkrupp-Finanzchef Axel Hamann in der virtuellen Pressekonferenz zu den Erstquartalszahlen.
Das in der vergangenen Woche vereinbarte Eckpunkte-Papier habe man zwar nicht vorhergesehen, sagte er. "Aber wir hatten ein anderes Szenario (in unseren Planungen) berücksichtigt. Und die finanziellen Auswirkungen weichen nicht stark davon ab."
Thyssenkrupp rechnet für den Stahlbereich mit Restrukturierungsaufwendungen im mittel bis hoch dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, wie Hamann noch einmal bestätigt. 400 Millionen davon wurden bereits als Rückstellung im ersten Quartal verbucht und sorgten dort für einen hohen Nettoverlust unter dem Strich.
Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com
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