Schwacher Jahresstart im deutschen Maschinenbau
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DOW JONES--Die Unternehmen des deutschen Maschinenbaus haben zu Jahresbeginn einen schwachen Auftragseingang verzeichnet. Wie der Branchenverband VDMA mitteilte, blieben die Bestellungen preisbereinigt um 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Aufträge aus dem Inland fielen um 8 Prozent niedriger aus als im Januar 2025, aus dem Ausland kamen 5 Prozent weniger Orders. Dabei zeigte sich die Nachfrage aus den Euro-Partnerländern (minus 8 Prozent) noch schwächer als das Geschäft mit den Nicht-Euro-Ländern (minus 4 Prozent).
"Einige Stimmungsindikatoren hatten zuletzt nach oben gezeigt, daher ist der Auftragsrückgang im Januar ein überraschend schwacher Start ins Jahr 2026", kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt die Zahlen. Der nun begonnene Krieg in der Golf-Region und die damit verbundene zusätzliche geopolitische Unsicherheit werde den exportorientierten Unternehmen und ihren Kunden sicherlich nicht dabei helfen, die globale Investitionsschwäche zu überwinden.
Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonats-Zeitraum von November 2025 bis Januar 2026 verbuchten die Unternehmen insgesamt ein Orderminus von real 2 Prozent. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um 4 Prozent, das Ausland verbuchte einen Rückgang von 1 Prozent. Aus den Euro-Ländern kamen 4 Prozent weniger Bestellungen, die Aufträge aus den Nicht-Euro-Ländern stagnierten.
Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com
DJG/hab/sha
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