Analyse
08:00 Uhr, 22.10.2026

TESLA – Robotaxis sollen 2027 zum Ergebnistreiber werden, Optimus mit Verspätung

Tesla will mit Software und autonomen Fahrdiensten den nächsten Wachstumsschub auslösen. Im Quartalsgespräch erklärte Elon Musk die Fahrassistenzsoftware FSD zum wichtigsten Treiber der Fahrzeugnachfrage und stellte für 2027 spürbare Ergebnisbeiträge aus dem Robotaxi-Geschäft in Aussicht.

Bei Optimus räumte er dagegen weiteren Entwicklungsbedarf ein: Externe Kunden sollen den Roboter voraussichtlich erst Ende kommenden Jahres erhalten.

Im Autogeschäft beschreibt das Management inzwischen die Produktion als Engpass. Der Auftragsbestand sei so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr. "Die Nachfrage übersteigt unsere Produktion erheblich", sagte Musk. Tesla erhöht deshalb die Fertigung an bestehenden Standorten. Lieferketten und Auslieferungslogistik begrenzen dabei das Tempo. Bis etwa 2030 peilt der Konzern eine Jahresproduktion von 5 Mio. Fahrzeugen an. Dazu kommen der Cybercab-Hochlauf in Texas, beantragte Erweiterungen in Grünheide und die im dritten Quartal angelaufene Semi-Produktion in Reno. Auch eine neue Roadster-Demonstration hob Musk hervor.

Die verbesserte Automarge begründete Taneja vor allem mit einem höheren Absatzanteil der Region Asien-Pazifik. Steigende Rohstoffkosten und Zinsänderungen belasten dagegen; angepasste Finanzierungsangebote sollen einen Teil auffangen. Im Dienstleistungsgeschäft trugen unter anderem das Supercharger-Netz und Versicherungen zur Rekordmarge bei.

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