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11:00 Uhr, 26.02.2026

Telekom sieht sich im Deutschlandgeschäft wieder auf Kurs

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Von Britta Becks

DOW JONES--Die Deutsche Telekom sieht sich auf ihrem Heimatmarkt wieder auf Kurs. Im vierten Quartal wuchsen die Umsätze im Deutschlandgeschäft organisch um 2,8 (berichtet 2,7) Prozent. Im dritten Quartal war der Umsatz noch um 1,8 Prozent rückläufig gewesen, nach 1,3 Prozent sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal. Die gute Entwicklung im Schlussquartal führte Rodrigo Diehl, Vorstandsmitglied und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland, zum einen auf starke Umsätze mit den Glasfaser-Joint-Ventures zurück. Zum anderen habe das Wachstum der Service-Umsätze, sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk, dazu beigetragen, wie er auf der Bilanz-Pressekonferenz sagte. Diese wuchsen im Jahresvergleich um 1,5 Prozent. Im Mobilfunkbereich setzt sich das Wachstum der Vorjahre mit 2,5 Prozent gegenüber 2024 fort.

"Insgesamt bin ich deswegen zuversichtlich, dass wir die Prognose des Kapitalmarkttages aus 2024 erreichen", sagte Diehl. Im Zeitraum 2023 bis 2027 strebt die Telekom demnach ein Wachstum der Mobilfunk-Service-Umsätze von 2 bis 2,5 Prozent an. "In den ersten beiden Jahren hatten wir bereits ein Wachstum am oberen Ende dieses Bereichs erzielt, sodass wir im anvisierten Korridor landen sollten", fügte Diehl hinzu.

Auf der Seite der Service-Umsätze liege man derzeit unter dem auf dem Kaptalmarkttag kommunizierten Ziel. Dabei liege Mobilfunk im angepeilten Korridor, so der Telekom-Vorstand. Die Umsätze im Festnetzbereich seien dagegen schwächer als erwartet, was nach seinen Worten auf den Verlust von Breitbandkunden im vergangenen Jahr sowie auf eine ebenfalls unter den Erwartungen liegende B2B-Entwicklung zurückzuführen ist. In diesem Jahr werde mit einem ähnliches Wachstum bei den Service-Umsätzen gerechnet wie im Jahr 2025.

"Auf der EBITDA-Seite erwarten wir 2026 eine Verbesserung und eine Rückkehr zu einem normaleren Anstieg im Jahresvergleich", sagte Diehl. "Wir halten so weiterhin an unserem CMD-Ziel einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate des EBITDA AL von 2,5 bis 3,0 Prozent fest." Allerdings werde das Wachstum eher am unteren Ende dieser Spanne liegen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/brb/apo

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