TB-Daily: Das Phänomen der „U-Turn-Tanker“
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Gestern signalisierte er, die USA könnten den Einsatz beenden, selbst wenn die Straße von Hormus noch nicht frei passierbar ist. Doch genau hier liegt der Hund begraben: Die Energiepreise werden erst dann nachhaltig sinken, wenn die Passage offen ist. Da Israel derzeit nicht an ein Ende der Kampfhandlungen denkt, werden die iranischen Führer ihren strategisch wichtigsten Trumpf kaum kampflos preisgeben.
Hohe Margen und Engpässe verursachen ein ungewöhnliches Bild auf den Weltmeeren: Zahlreiche Tanker, die mit Diesel Kurs auf Europa genommen hatten, vollziehen auf offener See eine Kehrtwende. Ladungen werden massiv in Richtung Asien und Afrika umgeleitet. Westafrikanische Häfen wie Lome (Togo) werden plötzlich zu Zielorten für Schiffe, die eigentlich für Rotterdam oder Gibraltar vorgesehen waren.
Wer profitiert von der neuen Langsamkeit? Wenn ein Tanker statt nach Rotterdam nach Singapur umgeleitet wird, verlängert sich die Reisezeit enorm. In der Schifffahrt gilt: Längere Wege verknappen das verfügbare Angebot an Schiffen und treiben die Charterraten nach oben. Vor diesem Hitergrund haben wir in unserer heutigen Ausgabe der TB-Daily zwei EMpfehlungen für Sie, denen Sie über diesen Link folgen können.
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