Stundenlang als Geisel gehalten: Brüder stehlen 8 Millionen in Krypto
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Zwei Brüder aus Texas haben vor einem Bundesgericht in Minnesota gestanden, eine Familie im September 2025 über Stunden hinweg mit Schusswaffen bedroht und Kryptowährungen im Wert von mehr als acht Millionen US-Dollar erbeutet zu haben.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft reisten Isiah Garcia und Raymond Garcia nach Grant im US-Bundesstaat Minnesota. Dort sind sie in das Haus eines Krypto-Investors eingedrungen, fesselten die Familienmitglieder mit Kabelbindern und verlangten Zugang zu deren Krypto-Konten.
Opfer zur Herausgabe weiterer Wallets gezwungen
Gerichtsunterlagen zufolge brachte Isiah Garcia eines der Opfer anschließend zu einer Hütte im Norden Minnesotas. Dort musste der Mann weitere Speichermedien mit Kryptowährungen herausgeben und zusätzliche Transaktionen freigeben. Insgesamt sollen die Täter auf diese Weise Kryptowährungen im Wert von mehr als acht Millionen US-Dollar erlangt haben.
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Die Tat endete, nachdem der Sohn des Opfers den Notruf verständigt hatte. Die Brüder flüchteten zunächst, konnten jedoch später nahe Houston festgenommen werden. Ermittler hatten zurückgelassene Gegenstände am Tatort ausgewertet und so die Spur zu den Verdächtigen aufgenommen. Das geht aus dem offiziellen Gerichtsdokument hervor.
Beide Angeklagten räumten ein, die Familie mit Schusswaffen bedroht zu haben. Neben einer Rückzahlung von mehr als acht Millionen US-Dollar drohen ihnen nun Haftstrafen von bis zu 20 Jahren. Ein Termin für die Urteilsverkündung steht noch aus.
Krypto-Überfälle werden immer zahlreicher
Der Fall erinnert an ähnliche Vorfälle in den USA: In Las Vegas raubten drei Jugendliche einen Krypto-Investor aus und erbeuteten dabei vier Millionen US-Dollar in digitalen Assets.
Auch in Kalifornien wurde eine OnlyFans-Influencerin von Teenagern überfallen – sie wollten Zugang zu ihrem Bitcoin-Vermögen. Auch in Frankreich kommt es immer häufiger zu Entführungen im Zusammenhang mit Krypto-Vermögen.
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