Strategy verkündet massiven Bitcoin-Verkauf – das steckt dahinter
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Erst vor rund einem Monat hatte Strategy 32 Bitcoin verkauft und damit am Markt für erhebliche Unruhe gesorgt. Für viele Anleger war bereits dieser kleine Verkauf ein Tabubruch, schließlich galt das Unternehmen um Michael Saylor bis dahin als Inbegriff des Bitcoin-HODLers. In der vergangenen Woche stellte Strategy dann sein neues Bitcoin-Monetarisierungsprogramm vor. Jetzt folgt der nächste Schritt: Das Unternehmen hat 3.588 BTC im Wert von 216 Millionen US-Dollar verkauft.
Die Mittel sollen zur Finanzierung von Dividenden auf die eigenen Vorzugsaktien verwendet werden. Zum 5. Juli hält Strategy nach eigenen Angaben weiterhin 843.775 Bitcoin in seinen Reserven. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über US-Dollar-Reserven in Höhe von 2,55 Milliarden US-Dollar.
Die Folgen für STRC und MSTR
Der Schritt ist vor allem symbolisch brisant. Strategy kaufte über Jahre aggressiv Bitcoin zu und machte die eigene Bilanz faktisch zu einem Hebel auf BTC. Zwar hatte das Unternehmen bereits vor rund einem Monat Bitcoin verkauft, damals ging es jedoch lediglich um 32 BTC. Der jetzige Verkauf über 3.588 BTC fällt damit mehr als 100-mal so groß aus.
Mit dem neuen Kapitalrahmen hatte Strategy erstmals offiziell festgelegt, die Kryptowährung bei Bedarf monetarisieren zu können. Genau das passiert nun. Der Verkauf dient nicht dem Ausstieg aus der Strategie, sondern der Finanzierung laufender Verpflichtungen aus den Vorzugsaktien. Dennoch markiert die Transaktion einen klaren Wandel: Bitcoin ist für Strategy nicht mehr ausschließlich Reserveasset, sondern kann auch als Liquiditätsquelle für das eigene Finanzierungsmodell dienen.
Für STRC ist die Meldung ein Schritt in Richtung Beruhigung und Annäherung an die 100-US-Dollar-Marke. Für MSTR-Halter ist die Neuigkeit ebenfalls positiv zu bewerten. Schließlich signalisiert Strategy damit, dass sie bei einem niedrigen mNAV BTC statt MSTR-Aktien verkaufen, um die Dividenden zu finanzieren. Vor Kurzem sorgte Michael Saylor noch für Schlagzeilen, als er in einem ausführlichen X-Post erläuterte, warum sich Bitcoin nicht ändern sollte.
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