stock3 Multi-Timeframe-Analyse: INTEL
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
In den vergangenen Jahren war die Aktie von Intel eher eines der großen Börsensorgenkinder. Dies galt insbesondere nach dem Abverkauf in der ersten Jahreshälfte 2024, als der Titel nach einem steilen Einbruch im Bereich von 20 USD auf Richtungssuche war. Ein negativer Höhepunkt war dabei der Verlust des Stammplatzes im Dow Jones Index an Nvidia im November 2024. Davor hatte die Aktie, die laut der IR-Seite von Intel am 13. Oktober 1971 das Licht der Börsenwelt zu einem Kurs von 23,50 USD erblickt hatte, 25 Jahre lang einen Sitz im Index. 13 Aktiensplits nach dem IPO notiert der Titel jetzt bei fast 63 USD und nähert sich damit mit Topspeed dem Hoch des Jahres 2021.
Der fulminante Auftritt seit dem mehrjährigen Tief bei 17,66 USD vor fast genau einem Jahr liegt vor allem an einem unternehmerischen Comeback, das aktuell durch neue Entwicklungen massiv angeheizt wird:
Zuletzt meldete Intel die Stärkung seiner Position im KI-Sektor durch eine langfristige Kooperation mit Google. Im Mittelpunkt stehen mehrere Generationen von Xeon-Prozessoren sowie gemeinsam entwickelte Infrastruktur-Prozessoren (IPUs) für spezialisierte Aufgaben in KI-Rechenzentren. Zusätzlich beteiligt sich Intel am Terafab-Projekt von Tesla, xAI und SpaceX, bei dem in Texas eine groß angelegte Chipfertigung für künstliche Intelligenz entstehen soll. Einen weiterführenden Artikel von meinem Kollegen Oliver Baron habe ich dir unten angehängt. Aktuell stellt sich für die Aktie eigentlich nur eine Frage: Kann das aktuelle Tempo beibehalten werden und bis zum Allzeithoch bei 75,81 USD aus dem Jahr 2000 führen?
