STELLANTIS – Nach bekanntem Milliardenverlust: Auf dem Weg zum 2020er-Tief?
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
- Stellantis N.V. - WKN: A2QL01 - ISIN: NL00150001Q9 - Kurs: 6,509 € (XETRA)
Wie mein Kollege Daniel Kühn bereits Anfang Februar berichtete, gab es seitens Stellantis schon damals die Ankündigung einer gewaltigen Abschreibung i.H.v. 22 Mrd. EUR, sowie den Startschuss für einen Sparkurs, dem unter anderem ein Batterie-Joint-Venture mit LG Energy Solution in Kanada zum Opfer fiel. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Aktie entsprechend abgestraft worden und in der Spitze fast 30 % gefallen.
Hol Dir schnell und einfach 15€ in Silber! 💸 Registriere Dich jetzt bei Bitpanda, trade mind. 50€ in Edelmetallen und Du erhältst 15€ in Silber als Bonus auf Deinem Bitpanda Konto. Transparent, einfach und perfekt für Deinen erfolgreichen Einstieg! Jetzt loslegen!
Damit wurde der große Abwärtstrend fortgesetzt, der aufgrund einer kurzfristigen Rounding-Bottom-Erholung im vergangenen Jahr im Bereich von 7,26 EUR noch unterbrochen worden war. Mit dem Abverkauf vom 6. Februar wurde auch das Ausdehnungsziel aus meiner letzten Stellantis-Chartanalyse fast erreicht und ausgehend von einem Tief bei 5,73 EUR die Chance auf eine kurzfristige Erholung genutzt. Dieser kleine Anstieg steht jetzt auf dem Prüfstand.
Hier noch einmal die Quartalszahlen in der Kurzfassung: Stellantis meldet für das vergangene Jahr wegen Wertminderungen auf die Elektroautostrategie einen Nettoverlust von 22,3 Mrd. EUR, sowie ein bereinigtes EBIT von minus 842 Mio. EUR. Der Umsatz liegt mit einem Minus von 2 % bei 153,5 Mrd. EUR. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum und eine operative Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Der Free Cashflow im Fahrzeuggeschäft soll erst ab 2027 wieder positiv sein.

Verkaufswelle vorübergehend gebremst
Die Erholung seit dem Tief bei 5,73 EUR erreichte in der Spitze einen Kurs von 6,77 EUR und fällt seither in einem flachen Abwärtstrendkanal ab.
Sollte dessen Unterseite bei rund 6,34 EUR unterschritten werden, dürfte direkt der nächste Einbruch in Richtung des Tiefs des Jahres 2020 bei 5,40 EUR folgen. Auf diesem Niveau hätte die Käuferseite wieder die Chance auf eine temporäre Erholung im an sich intakten Abwärtstrend.
Dieser Abwärtstrend könnte sich unterhalb der 5,40-EUR-Marke direkt bis 4,80 EUR und im weiteren Verlauf noch weiter ausdehnen: Zwischen 3,80 und 4,00 EUR gäbe es später die Chance auf eine kurzfristige Bodenbildung.
Erholung bis 7,10 EUR noch möglich
Kann die Aktie von Stellantis dagegen die Oberseite des Trendkanals bei rund 6,75 EUR überschreiten, wäre zunächst eine Erholung bis 7,10 EUR möglich. Dort dürfte der Kurs bereits wieder in sich zusammenfallen. Um hier eine nachhaltige Gegenbewegung starten zu können, müsste die Aktie über die Tiefs des Vorjahres bei 7,26 und 7,41 EUR ausbrechen.
Charttechnisches Fazit: Auch wenn die Reaktion auf die bereits bekannten Verlustdimensionen noch gering ausfällt, könnte die Aktie von Stellantis bereits bei Kursen unter 6,34 EUR an das Tief des Jahres 2020 bei 5,40 EUR durchgereicht werden. Sollte es dort zu keiner Erholung kommen, sind weitere Abgaben in Richtung 4,80 EUR und 4,00 EUR wahrscheinlich.
Erst ein Anstieg über 7,41 EUR würde für eine mehrwöchige Erholung sprechen.

Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|


Keine Kommentare
Die Kommentarfunktion auf stock3 ist Nutzerinnen und Nutzern mit einem unserer Abonnements vorbehalten.