STEEL DYNAMICS - Silicon-Valley-Ansatz der Schwerindustrie
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- Steel Dynamics Inc. - WKN: 903772 - ISIN: US8581191009 - Kurs: 220,180 $ (Nasdaq)
Gegründet 1993 von ehemaligen Nucor-Managern, ist Steel Dynamics heute einer der größten und profitabelsten Stahlproduzenten der USA. Der Clou: Sie betreiben keine klassischen Hochöfen, sondern ausschließlich Electric Arc Furnaces (EAF). Während die Konkurrenz in Europa und Asien oft noch mühsam Eisenerz mit Kohle verschmilzt, wirft Steel Dynamics einfach Schrott in den Ofen und schickt Strom durch. Das ist schneller, sauberer und vor allem: Extrem rentabel.
Steel Dynamics kontrolliert die gesamte Wertschöpfungskette:
Recycling: Über die Tochter OmniSource sind sie einer der größten Schrotthändler der USA. Sie kaufen den Rohstoff günstig ein.
Stahlproduktion: Der Schrott wird in hocheffizienten EAF-Werken zu hochwertigem Stahl umgeschmolzen.
Fabrication: In der Sparte New Millennium Building Systems verarbeiten sie den eigenen Stahl direkt zu Bauelementen wie Träger, Dächer weiter. Wenn die Stahlpreise fallen, verdienen sie bei der Weiterverarbeitung meist prächtig, weil ihre Inputkosten sinken. Das dämpft die Zyklik, die andere Stahlaktien killt.
Die Aktie ist ein Liebling der Analysten, weil das Management Kapitalallokation versteht wie kaum ein zweites. Allein im 1. Quartal 2026 wurden 115 Mio. USD für Aktienrückkäufe ausgegeben und die Dividende um 6% erhöht. Aktuelles Mega-Projekt ist Aluminium. Das Unternehmen baut gerade ein riesiges Aluminium-Walzwerk in Mississippi. Weil die Getränkedosen- und Automobilindustrie in den USA händeringend nach recyceltem, CO2-armem Aluminium sucht. Das Werk befindet sich im Hochlauf. Zwar gab es im 1. Quartal noch Anlaufverluste von 65 Mio. USD, aber sobald die volle Kapazität erreicht ist, wird dies ein massiver neuer Gewinnbringer, der die Abhängigkeit vom Stahlmarkt weiter reduziert.
Die US-Infrastrukturprogramme und der Trend, Fabriken zurück nach Amerika zu holen ("Onshoring"), treiben die Nachfrage nach Baustahl massiv voran. Der Auftragsbestand im Bereich Fabrication lag Anfang 2026 35% über Vorjahr. EAF-Stahl hat einen bis zu 75% geringeren CO2-Fußabdruck als Hochofen-Stahl. In einer Welt von ESG-Ratings und CO2-Steuern ist das ein Wettbewerbsvorteil. Über das Joint Venture SDI Biocarbon Solutions ersetzen sie fossile Kohle im Schmelzprozess durch nachhaltige Biokohle. Das senkt die Emissionen weiter und macht sie unabhängig von volatilen Kohlepreisen. Die Arbeitskosten pro Tonne Stahl gehören zu den niedrigsten weltweit.


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