SPOTIFY beweist seine Preismacht
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Es gibt kaum einen härteren Test für ein Abo-Geschäft als die Preiserhöhung. Wer sie verlangt, riskiert Kündigungen. Wer sie durchsetzt, beweist, dass sein Produkt zur Gewohnheit geworden ist. Spotify hat diesen Test im dritten Quartal bestanden: Der durchschnittliche Erlös je Premium-Kunde stieg um 9,3 % auf 4,95 EUR, und trotzdem wuchs die Zahl der zahlenden Nutzer auf 306 Mio. Das sind 9 % mehr als vor einem Jahr und 1 Mio. mehr, als das Unternehmen in Aussicht gestellt hatte.
Insgesamt setzte der Konzern 4,97 Mrd. EUR um, ein Plus von 16 %, währungsbereinigt 14 %. Damit lag Spotify im Rahmen der eigenen Prognose und hauchdünn unter der Analystenschätzung von 4,98 Mrd. EUR. Das Premium-Geschäft steuerte 4,49 Mrd. EUR bei, 17 % mehr als im Vorjahr und minimal weniger als die erwarteten 4,5 Mrd. EUR.
Währungsbereinigt wuchs der Erlös je Premium-Kunde um 7,5 %. Getragen wurde das von Preiserhöhungen, gebremst von mehr günstigen Tarifen und Märkten im Mix. Die Werbesparte legte um 10 % auf 482 Mio. EUR zu. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer kletterte um 11 % auf 788 Mio. und traf die Prognose punktgenau.
