Analyse

SIXT - Das Kaufsignal steht, was nun?

Die Sixt-Aktie konnte in der vergangenen Woche das beschriebene Kaufsignal aktivieren. Anschließend erreichte der Wert die 200-Tage-Linie, aber prallte dort zweimal ab.

Erwähnte Instrumente

  • Sixt SE - WKN: 723132 - ISIN: DE0007231326 - Kurs: 126,500 € (XETRA)

Die Sixt-Aktie generierte über der 125-EUR-Marke ein frisches prozyklisches Kaufsignal. Anschließend konnte der Kurs noch bis zur 200-Tage-Linie ansteigen, doch mehr Kraft hatten die Bullen bislang nicht. Aktuell notieren die Wertpapiere noch am EMA50 und somit über dem Ausbruchslevel. Die Sixt-Aktie ist somit aktuell zwischen den beiden EMAs gefangen. Bis wohin darf der Wert fallen, ohne dass sich das Kaufsignal negiert?

Pullback auf die bereits gebrochene Abwärtstrendlinie einplanen

Die Bullen haben nach dem Bruch der Abwärtstrendlinie zwar keine besondere Stärke gezeigt, doch das dürfte hauptsächlich am allgemein schwächeren Aktienmarkt gelegen haben. Fundamental läuft es bei dem Unternehmen prächtig. Eine Fundamental-Analyse wurde von meinem geschätzten Kollegen Sacha Gebhard heute Vormittag veröffentlicht. Er sieht das Unternehmen auf einem sehr guten Weg.

Charttechnisch kann noch ein Pullback an die bereits gebrochene Abwärtstrendlinie erfolgen, ohne dass das letzte Kaufsignal negiert wird. D.h. ein temporärer Rückgang bis ca. 120 EUR sollte man auch als kurzfristiger Anleger mit einplanen.


Fazit: Über 120 EUR hat die Sixt-Aktie im Prinzip Platz bis 137,50 EUR bzw. 150 EUR. Erst Rückgang über mehrerer Tage unter 120 EUR würde das Chartbild eintrüben.



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Über den Experten

Bernd Senkowski
Bernd Senkowski
Technischer Analyst

Seit 1997 beschäftigt sich Bernd Senkowski mit dem Thema Börse. Anfangs handelte er Aktien nach der Buy-and-Hold Strategie, doch mit dem Aufkommen der ersten größeren Direktbanken kurz darauf wurde auch er aktiver. Der Grundstein für seinen Erfolg lag in der intensiven Lektüre zahlreicher Börsenbriefe und Aktienboards. Doch führte erst das intensive Studium der technischen Chartanalyse dazu, dass Senkowski seit 1999 seinen Lebensunterhalt durch Trading verdient. Seit 2001 handelt Senkowski professionell den DAX-, Nasdaq- und Bund Future, ab 2011 zusätzlich den Forex-Markt.

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