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19:03 Uhr, 17.04.2007

Sirius trifft auf Skepsis im Senat

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Der Satelliten-Radio-Anbieter Sirius Satellite Radio stößt heute mit seinen Übernahmeplänen auf Widerstand im US-Senat. Sirius dürfe den Konkurrenten XM Satellite Radio Holdings nur übernehmen, wenn den Kunden keine Nachteile entstehen, hieß es von Politikerseite am Dienstag.

Karmazin sagte vor den Mitgliedern des Kommitees für Handel, Wissenschaft und Transport, die Vereinigung der beiden Unternehmen würde dem Verbraucher nur Vorteile, wie zum Beispiel eine Reduzierung der Preise, bringen.

Beide Unternehmen bieten kostenpflichtige Radiokanäle für einen monatlichen Abopreis von 12,95 Dollar an. Zusammen mit XM Satellite wäre Sirius in der Lage, den Kunden weniger als das Doppelte dieser Gebühr zu berechnen. Kunden könnten also weiterhin den Service-Umfang beider Unternehmen genießen, zahlten aber weniger als das doppelte des Preises der beiden Einzel-Services.

Durch Reduktion der Zahl der Kanäle wäre das fusionierte Unternehmen auch in der Lage, Pakete für unter 12,95 Dollar anzubieten.

Die für die Marktregulierung zuständige US-Behörde FCC hatte 1997 beiden Unternehmen die Lizenz unter der Auflage erteilt, niemals miteinander zu fusionieren. Diese Auflage stellte Karmazin unter Hinweis auf die rasante technologische Entwicklung der letzten zehn Jahre in Frage. Als Beispiel führte er die Konkurrenz durch den iPod, das Onlineradio und die Hochfrequenzradio an.

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Über den Experten

Jochen Stanzl
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets

Jochen Stanzl begann seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche als Mitbegründer der BörseGo AG (jetzt stock3 AG), wo er 18 Jahre lang mit den Marken GodmodeTrader sowie Guidants arbeitete und Marktkommentare und Finanzanalysen erstellte.

Er kam im Jahr 2015 nach Frankfurt zu CMC Markets Deutschland, um seine langjährige Erfahrung einzubringen, mit deren Hilfe er die Finanzmärkte analysiert und aufschlussreiche Stellungnahmen für Medien wie auch für Kunden verfasst. Er ist zu Gast bei TV-Sendern wie Welt, Tagesschau oder n-tv, wird zitiert von Reuters, Handelsblatt oder DPA und sendet seine Einschätzungen über Livestreams auf CMC TV.

Jochen Stanzl verfolgt einen kombinierten Ansatz, der technische und fundamentale Analysen einbezieht. Dabei steht das 123-Muster, Kerzencharts und das Preisverhalten an wichtigen, neuralgischen Punkten im Vordergrund. Jochen Stanzl ist Certified Financial Technician” (CFTe) beim Internationalen Verband der technischen Analysten IFTA.

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