Analyse
10:30 Uhr, 30.01.2026

SCHAEFFLER - Humanoide Roboter treiben den Autozulieferer an

Schaeffler steuert nach Angaben aus dem gestrigen Pre-Close-Call auf ein Jahr 2025 zu, das zwar unter dem Umsatzniveau des Vorjahres bleibt, aber innerhalb der prognostizierten Spanne von 23 bis 25 Mrd. EUR liegen soll.

Die bereinigte EBIT-Marge erwartet der Konzern “rund um den Mittelpunkt” der Guidance von 3 bis 5% und damit nahe 4%. Beim Free Cashflow sieht das Management nach einem erneut starken Schlussquartal den Wert “am oberen Ende” der Bandbreite von 0 bis 200 Mio. EUR, allerdings mit einem klaren Vorbehalt: Ein Teil des Mittelzuflusses sei durch vorgezogene Zahlungen einzelner OEMs verzerrt, “rund 50 Mio. EUR” seien als Einmaleffekt zu verbuchen. “Sie können diese Mittel nur einmal einsammeln”, sagte Investor-Relations-Chef Heiko Eber in der Telefonkonferenz.

Robotik als Option mit niedrigem Kapitaleinsatz

Den größten Aufmerksamkeitswert hatte im Call jedoch nicht das Zahlenwerk, sondern ein Thema, das Schaeffler bislang eher als strategische Option behandelt hat: humanoide Roboter. Auslöser war die Frage nach Teslas jüngsten Kapazitätsplänen für den Optimus und der Ankündigung, Produktionskapazitäten im Werk Fremont entsprechend umzuschichten. Eber ließ keinen Zweifel daran, dass Schaeffler den Markt für relevant hält, zugleich aber nicht in die kurzfristige Hype-Logik einsteigen will.

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