Sartorius setzt sich neue Mittelfristziele bei Wachstum und Marge
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DOW JONES--Sartorius will sich stärker auf die Bedürfnisse der wachsenden Biopharma-Branche ausrichten und sein Angebot etwa für fortschrittliche Therapien in der Zell- und Gentherapie gezielt weiterentwickeln. Ziel ist es, in den relevanten Geschäftsfeldern ab 2027 mittelfristig jährlich um rund 100 bis 200 Basispunkte stärker zu wachsen als der Markt, wie das Labortechnikunternehmen vor Beginn seines Kapitalmarkttages mitteilte.
Auf Konzernebene erwartet Sartorius ein organisches Umsatzwachstum von wechselkursbereinigt 8 bis 11 Prozent pro Jahr. Die beiden Konzernsparten sollen dazu mit über dem Markt liegenden Wachstumsraten beitragen: Für die Sparte Bioprocess Solutions geht die Unternehmensleitung von einem jährlichen Zuwachs von wechselkursbereinigt 9 bis 12 Prozent aus, für die Sparte Lab Products & Services von wechselkursbereinigt 5 bis 7 Prozent.
Auch die Rendite soll mittelfristig steigen. Die bereinigte EBITDA-Marge im Konzern will das MDAX-Unternehmen jährlich um rund 50 bis 75 Basispunkte verbessern. Als wesentliche Treiber werden Skaleneffekte, operative Verbesserungen und ein erhöhter Anteil der Umsätze mit margenstarken Verbrauchsmaterialien gesehen.
Die Bioprozesssparte soll ihre Marge um rund 60 bis 85 Basispunkte jährlich verbessern, die Laborsparte um etwa 20 bis 30 Basispunkte, unter anderem mit Hilfe von Investitionen in Innovationen, Digitalisierung und zukünftige Wachstumsfelder.
In der bisherigen Mittelfristprognose bis 2028 hatte Satorius ein durchschnittliches Umsatzwachstum von über 10 Prozent pro Jahr und einen Anstieg der Ertragsmarge auf rund 34 Prozent angepeilt. Zu dem bisher in Aussicht gestellten Umsatzwachstum sollten Akquisitionen rund ein Fünftel beitragen. Im Geschäftsjahr 2025 lag die bereinigte EBITDA-Marge bei 29,7 Prozent.
Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com
DJG/rio/kla
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