Analyse
10:30 Uhr, 02.01.2024

SARTORIUS - Für JPMorgan jetzt ein Favorit

Die Aktie von Sartorius steht heute im Analystenfokus. JPMorgan nimmt die Aktie auf die „Positive Catalyst Watch“ und erwartet sich somit kurzfristig gute Nachrichten vom Unternehmen.

Erwähnte Instrumente

  • Sartorius AG
    ISIN: DE0007165631Kopiert
    Kursstand: 346,100 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Sartorius AG
    ISIN: DE0007165607Kopiert
    Kursstand: 271,000 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Sartorius AG - WKN: 716563 - ISIN: DE0007165631 - Kurs: 346,100 € (XETRA)
  • Sartorius AG - WKN: 716560 - ISIN: DE0007165607 - Kurs: 271,000 € (XETRA)

Nach zuletzt mehreren Prognosesenkungen in Folge sehen die Analysten das Gröbste wohl als überstanden an und halten die Marktschätzungen für 2024 für die Sparte Bioprocess Solutions für zu niedrig.

Zahlen folgen Ende Januar

Die für den 26. Januar avisierten Zahlen sollten demnach, insbesondere was den Ausblick betrifft, überraschen können. Der Analystenkonsens erwartet sich für dieses Jahr nur ein geringes Wachstum. JPMorgan ist da optimistischer und liegt mit seinen Schätzungen oberhalb der Konsenserwartungen.

Sartorius verbuchte seit dem Corona-Ende, bzw. dem Ende der Testungen auf die Krankheit, einen deutlichen Ergebniseinbruch. Labore haben ihre bestellten und ausgelieferten Verbrauchsmittel erst einmal aufbrauchen müssen. Dieser Lagerbestandsabbau sollte sich dieses Jahr einem Ende nähern und dann die Aktien von Zulieferern wie Sartorius, Thermo Fisher oder Stratec wieder antreiben.

Derweil wurden bei Sartorius schon reichlich Vorschusslorbeeren verteilt. Seit der letzten Gewinnwarnung konnten die im Dax notierten Vorzugsaktien bereits 50 % zulegen. Anleger sollten dieser Rally jetzt nicht mehr hinterher eilen. Die besten Chancen sind bereits vorbei. Für die Ausnahmeaktie wird auch heute schon wieder eine hohe Bewertung aufgerufen. Gleichzeitig stellen Kursrücksetzer aber auch Einstiegsgelegenheiten dar.

Privat bevorzuge ich die günstigeren Stammaktien des Unternehmens. Rückschläge in den Bereich 230 bis 250 EUR halte ich hier für kaufenswert, um zumindest einen Fuß in die Tür zu bekommen. Analog dazu braucht es auch bei den Vorzugsaktien mindestens mal einen weiteren Rückschlag von 10 bis 15 %.

Fazit: Der Optimismus von JPMorgan kommt reichlich spät. Die Empfehlung könnte eher für Gewinnmitnahmen als einen Neueinstieg bei der Sartorius-Aktie geeignet sein. Anleger warten besser auf antizyklische Gelegenheiten.

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Jahr 2023e* 2024e* 2025e*
Umsatz in Mrd. EUR 3,93 3,69 4,17
Ergebnis je Aktie in EUR 5,17 5,85 7,22
KGV 64 57 46
Dividende je Aktie in EUR 0,92 0,85 1,04
Dividendenrendite 0,28% 0,26% 0,31%

*e = erwartet, Berechnungen basieren bei
US-Unternehmen auf Non-GAAP-Daten

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Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse investiert: Sartorius AG (long)

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Über den Experten

Sascha Gebhard
Sascha Gebhard
Redakteur

Sascha Gebhard hat nach einer klassischen Ausbildung zum Bankkaufmann im Laufe der Jahre bei verschiedenen Banken gearbeitet. Er absolvierte neben dem Beruf die Studiengänge zum Diplom-Betriebswirt (VWA) sowie den Finanz- und Investment Ökonom (VWA). Von 2008 bis 2016 war er als Eigenhändler auf eigene Rechnung an den Finanzmärkten aktiv. Weiterhin publizierte er für verschiedene Finanzverlage und schrieb zahlreiche Fachartikel rund um das Thema Börse. Die in den jeweiligen Diensten geführten Realgeld- sowie Musterdepots konnte stets überdurchschnittliche Renditen erwirtschaften. Sein Steckenpferd ist seit jeher der deutsche Aktienmarkt, wo er bestens vernetzt ist, und eine Vielzahl an Unternehmen bereits seit mehr als 15 Jahren aktiv verfolgt. Seit 2022 ist Sascha Gebhard fester Bestandteil des Redaktionsteams von stock3. Im Premium-Service Trademate betreut er das Depot "Deutsche Aktien".

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