Analyse
10:15 Uhr, 10.04.2024

SAP - Jetzt kommen die Sorgenfalten

Meldungen über Stellenstreichungen, unzufriedene Kunden und zudem der Bruch des steilen Aufwärtstrends haben SAP und die Anteile der Walldorfer unter Druck gesetzt. Der Aktienkurs steuert jetzt auf das erste Verkaufssignal des Jahres zu.

Erwähnte Instrumente

  • SAP SE
    ISIN: DE0007164600Kopiert
    Aktueller Kursstand:   (XETRA)
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SAP will nach einem Zeitungsbericht als Teil seines angekündigten Großumbaus voraussichtlich 2.600 Stellen in Deutschland streichen. Ein Sprecher des Konzerns äußerte sich zunächst nicht zu der konkreten Zahl, die aus einem Bericht des "Handelsblatts" hervorgeht. Quelle: stock3 Börsen-Live-Ticker

Neben den Stellenstreichungen, die im Raum stehen, werden auch Probleme mit der wachsenden Konkurrenz durch andere Unternehmen an der Börse und in den Medien gespielt.

Aus charttechnischer Sicht hat die Aktie von SAP nach einem kurzen Ausflug über das langfristige Fibonacci-Kursziel bei 181,47 EUR die Unterseite des Aufwärtstrends und damit auch die untere Begrenzung einer Keilformation durchbrochen. Der Rückgang unter den Supportbereich bei 176,00 EUR hat die bärischen Signale bestätigt.

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Die zentrale Unterstützung darf nicht fallen

Jetzt muss die Käuferseite dringend die Unterstützungszone von 169,40 bis 170,68 EUR für eine Bodenbildung und zur Reaktivierung des Aufwärtstrends nutzen. Aus prozyklischer Sicht wäre der Anstieg der letzten Monate bei einer Rückeroberung der 180,00-EUR-Marke reaktiviert. Dennoch stünde immer noch eine Topbildung bei 181,74 - 184,48 EUR im Raum.

Bei einem Bruch der 169,40-EUR-Marke wäre dagegen unweigerlich die Kaufwelle seit Ende Februar gekontert und damit ein weiteres Shortsignal aktiv. Die Folge wäre zunächst eine Korrektur bis 157,34 EUR. Auf Basis der laufenden Abwärtswelle wäre allerdings bereits ein Abverkauf bis 153,00 EUR möglich und damit ein kurzes Eintauchen in das Aufwärtsgap vom 24. Januar. Hier könnte eine Erholung bzw. die Reaktivierung des Aufwärtstrends gelingen.

Darunter wäre ein weiterer Kursrutsch zu erwarten, der die Käuferseite weiter unter Druck setzen dürfte. Spätestens im Bereich der übergeordneten Aufwärtstrendlinie bei 143,32 EUR sollten die Bullen allerdings wieder in das Geschehen eingreifen und den Aufwärtstrend fortsetzen.

Charttechnisches Fazit: Die Aktie von SAP steuert auf ein Verkaufssignal zu, das unterhalb von 169,40 EUR aktiviert wäre. Verluste bis 157,34 und 153,00 EUR dürften folgen, sollten die Chancen auf einen späteren Anstieg bis an das Kursziel bei 190,00 EUR nicht gefährden.

Unter 153,00 EUR würde die Aktie dagegen auch mittelfristig Probleme bekommen und zunächst bis an das ehemalige Allzeithoch bei 143,32 EUR fallen.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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