RANDSTAD meldet sich mit Wucht zurück
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Hinter dem Comeback stehen ein boomendes US-Geschäft und ein Kostenmodell, das zusätzliches Geschäft fast vollständig in Gewinn verwandelt.
Eine Woche lang hatte Manpower die Stimmung in der Branche bestimmt. Die enttäuschenden Zahlen des US-Konkurrenten zogen auch die Randstad-Aktie mit nach unten. Zwischen dem 15. Oktober und dem Handelsschluss am Dienstag verlor sie rund 4,4 %. Am Mittwoch folgte die Kehrtwende, und sie fiel heftig aus: Mit einem Plus von 16 % ließ das Papier den STOXX Europe 600 weit hinter sich und steuerte auf den größten Tagesgewinn seit 24 Jahren zu. Im Sog legte auch der Schweizer Rivale Adecco um 7,6 % zu.
Die Euphorie hat einen handfesten Grund. Die Zeitarbeit gilt seit jeher als einer der ersten Seismografen der Konjunktur, und sie zieht wieder an. Randstad macht aus dieser Belebung deutlich mehr Gewinn als in früheren Zyklen. Vorstandschef Sander van ’t Noordende sieht den Konzern gut aufgestellt, um das Wachstum mitzunehmen. Finanzchef Jorge Vazquez erklärt 2026 zum Wendejahr, in dem Umsatz und Ergebnis gemeinsam nach oben drehen.
