Kommentar
06:45 Uhr, 23.02.2026

Private Equity in der größten Krise seit 16 Jahren

Die globale Private-Equity-Branche steckt tiefer in der Krise als während der Finanzkrise 2008. Ausschüttungen an Investoren verharrten 2025 bei lediglich 14 % des Nettoinventarwerts und damit auf dem zweittiefsten Stand seit 16 Jahren.

Zugleich türmen sich nicht veräußerte Beteiligungen im Wert von 3,8 Bio. USD in den Büchern der Fondsmanager. Die Kapitalaufnahme schrumpfte um weitere 16% auf 395 Mrd. USD. Es ist das vierte Jahr in Folge mit rückläufigem Fundraising.

Das geht aus einer aktuellen Analyse der Bain & Company hervor. Demnach ist die Dauer der Flaute inzwischen ausgeprägter als nach der Finanzkrise. Zwischen dem vierten Quartal 2024 und dem dritten Quartal 2025 blieb der Rückfluss an Anleger auf historisch niedrigem Niveau. Für Pensionskassen und Stiftungen, die auf regelmäßige Ausschüttungen angewiesen sind, wird das zunehmend zum Problem.

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