Pioneer bringt Rohstoff-Fonds auf den Markt
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München (Fonds-Reporter.de) - Pioneer Investments hat einen neuen Rohstofffonds aufgelegt der auf vier Alpha-Quellen setzt. Der Pioneer Funds – Commodity Alpha (ISIN LU0313643024 / LU0313643966 / LU0313644188) verfolgt eine aktive quantitative Investmentstrategie. Bei der Auswahl der Rohstoffe orientiert sich Fondsmanager Peter Königsbauer (46) am DJ-AIG Commodity Total Return Index. Über dieses Anlageuniversum hinaus sollen vier Alpha-Quellen das Performance-Potenzial verbessern:
Quelle 1: Aus den Entwicklungen der Lagerbestände von Rohstoffen leitet Königsbauer attraktive Investmentchancen ab. So folgt laut "Inventory-Theory" (Yale) auf niedrige Lagerbestände eine Phase steigender Preise. Der Grund: Die höhere Nachfrage könne erst nach einer gewissen Zeit befriedigt werden, da der Prozess der Ersatzproduktion meist langwierig ist, so Königsbauer. Der Fondsmanager will dies nutzen, um Outperformance zu generieren.
Quelle 2: Die Anwendung so genannter Long / Short – Positionen verbessere das Risiko-Rendite-Profil gegenüber der Benchmark. Als Long – Position kommen dabei Rohstoffe mit dem niedrigsten Lagerbestand wie z.B. Erdgas, Rohöl oder Weizen in Betracht. Short – Positionen, also Commodities mit hohen Lagerbeständen, wären analog bleifreies Benzin, Lebendrind oder magere Schweine.
Quelle 3: Investments in Rohstoffe außerhalb des DJ AIG Universums verbessern den Angaben zufolge die Alpha-Chancen, indem sie Renditepotenziale der so genannten Small Commodities (z.B. Brent-Rohöl, Gasöl oder Sojabohnen) nutzen.
Quelle 4: Abgerundet werde der Investmentansatz durch die aktive Allokation zwischen den unterschiedlichen Strategien. Hierfür würden auf der Basis historischer Daten über 15 Jahre verschiedene Szenarien identifiziert und monatlich neu beurteilt.
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