Analyse
16:23 Uhr, 23.02.2026

PALO ALTO – KI-Panik, sinkende Gewinnziele und ein drohendes mittelfristiges Verkaufssignal

Nachdem vor Kurzem die SaaS-Unternehmen unter Druck geraten waren, erwischte es in der vergangenen Woche insbesondere Cybersecurity-Aktien, da Anthropic mit Claude Code Security ein neues Sicherheits-Tool für sein LLM Claude vorstellte. Für die Aktie von Palo Alto ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für fallende Kurse.

Eigentlich waren auch die Verkäufe nach den an sich sehr guten Zahlen mit einem schwächeren Gewinnausblick nur ein weiteres Glied in einer Kette von Abwärtswellen, die die Aktie des Cybersecurity-Unternehmens seit Oktober treffen. Damals war der Kurs gerade über das frische Allzeithoch bei 210,39 USD auf den neuen Höchststand von 223,61 USD ausgebrochen, ehe der Rückfall unter die alte Höchstmarke für den Start einer großen Korrektur sorgte. Sie führte zuletzt sogar schon unter die mittelfristige, bis Januar 2023 zurückreichende Aufwärtstrendlinie.

Zusammen mit der aufkeimenden Befürchtung an den Märkten, dass jetzt auch Cybersecurity-Unternehmen von der KI-Entwicklung in ihrem Geschäftsmodell attackiert werden, könnte dieser Einbruch jetzt aber "das charttechnische Fass zum Überlaufen bringen".

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