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13:05 Uhr, 26.11.2014

Orangensaft: Fast 20 Prozent Gewinn in zwei Wochen

Wettersorgen haben den Preis für ein Pfund gefrorenen konzentrierten Orangensaft an der Börse in New York binnen zweier Wochen von 125 auf 148 US-Cents steigen lassen.

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  • Orangensaft
    ISIN: XC0005998148Kopiert
    Kursstand: 147,96 US¢/Pfund (Indikation) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Frankfurt (BoerseGo.de) - Seit zwei Wochen befinden sich die Notierungen für gefrorenes Orangensaftkonzentrat im Aufwind und legten in diesem Zeitraum um fast 20 Prozent zu. Derzeit sind für ein amerikanisches Pfund gefrorenen konzentrierten Orangensafts an der Börse in New York 148 US-Cents zu zahlen. Vor zwei Wochen war Orangensaft mit 125 US-Cents je Pfund noch so günstig zu haben gewesen wie zuletzt vor einem Jahr, nachdem sich der Aufwärtstrend der ersten Jahreshälfte ab Sommer in einen Abwärtstrend verkehrt hatte, wie die Analysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

Dieser habe eingesetzt, da aufgrund der sehr guten Witterungsverhältnisse die anfängliche Skepsis gewichen sei und stattdessen mit einer leichten Erholung bei der Orangenernte 2014/15 nach zwei Jahren rückläufiger US-Produktion gerechnet worden sei. Die Vorjahresernte sei durch die Pflanzenkrankheit Citrus Greening auf das niedrigste Niveau seit 1985 gefallen. Gemeinsam mit einer schwachen Nachfrage – für Oktober seien die niedrigsten US-Einzelhandelsverkäufe von Orangensaft seit 2002 gemeldet worden – habe der erwartete Produktionsanstieg bei Orangen die Preise für das Verarbeitungsprodukt Orangensaft gedrückt, heißt es weiter.

„Nun aber haben Wettersorgen den Markt im Griff: Die lange zu trockene Witterung hat im weltgrößten Produzentenland von Orangen, Brasilien, zu Schäden geführt, die die Hoffnung auf einen deutlichen Angebotszuwachs zunichtemachen können. Gleichzeitig beunruhigen den Markt die zu niedrigen Temperaturen im wichtigsten US-Anbaustaat Florida, wo es in der letzten Woche sogar Frost gab“, so die Commerzbank-Analysten.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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