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09:05 Uhr, 04.11.2026

Ölpreise legen nach Rückgang wieder leicht zu

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Die Ölpreise haben am Mittwoch den Rückgang der ersten Wochenhälfte vorerst gestoppt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete 104,04 US-Dollar und damit knapp ein halbes Prozent mehr als am Vortag.

Am Dienstag war der Brent-Preis zeitweise bis auf rund 100 Dollar gefallen. In der vergangenen Woche hatte er noch bei fast 117 Dollar gelegen. Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte und eine mögliche Rückkehr der USA und des Iran an den Verhandlungstisch hatten den Preis belastet.

Zur Wochenmitte rückten jedoch die geopolitischen Risiken am Persischen Golf wieder stärker in den Fokus. Vier Tanker sollen in der Straße von Hormus auf Seeminen gelaufen und zerstört worden sein. Die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Meerenge könnte dadurch erneut zu einem Unsicherheitsfaktor werden.

Zudem könnte die US-Regierung nach den Zwischenwahlen ihre Strategie gegenüber dem Iran anpassen. Wegen geringerer Rücksicht auf die Entwicklung der Kraftstoffpreise sei möglicherweise mehr Spielraum für weitere Maßnahmen vorhanden.

Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Ölpreise durch einen Rückgang der US-Rohöllagerbestände um 5,3 Millionen Barrel. Sinkende Reserven in der weltgrößten Volkswirtschaft stützen den Ölmarkt üblicherweise.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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