NOVARTIS glänzt im Tagesgeschäft und patzt im Labor
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Das Tagesgeschäft läuft also gut, die Pipeline bleibt aber die offene Flanke bei den Schweizern.
In der Quartalsbilanz von Novartis stecken diesmal zwei Unternehmen. Das eine verdient prächtig, wächst mit seinen neuen Medikamenten schneller als gedacht und schraubt die Jahresziele nach oben. Das andere schreibt 1,9 Mrd. USD auf einen Hoffnungsträger ab, der erst im Februar mit der rund 12 Mrd. USD schweren Übernahme von Avidity Biosciences ins Haus kam. Für Anleger stellt sich damit eine bekannte Frage in neuer Schärfe: Wie lange trägt das operative Geschäft, wenn die Forschung strauchelt?
Die Antwort des dritten Quartals fällt zunächst eindeutig aus. Der Nettoumsatz stieg um 4 % auf 14,52 Mrd. USD und lag leicht über dem von AWP erhobenen Analystenkonsens von 14,44 Mrd. USD. Das Mengenwachstum steuerte 14 Prozentpunkte bei, die Generikakonkurrenz zehrte davon allerdings 9 Prozentpunkte wieder auf, niedrigere Preise kosteten einen weiteren Punkt.
