Neues Geschäft für DISNEY & Co.? Google buhlt um Hollywood-Helden!
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke - VerkaufenKaufen
- The Walt Disney Co. - WKN: 855686 - ISIN: US2546871060 - Kurs: 106,220 $ (NYSE)
- Warner Bros Discovery - WKN: A3DJQZ - ISIN: US9344231041 - Kurs: 28,320 $ (Nasdaq)
- PARAMOUNT GLOB. B DL-,001 - WKN: A2PUZ3 - ISIN: US92556H2067 - Kurs: 1,070 $ (Nasdaq)
- Alphabet Inc. (Class C) - WKN: A14Y6H - ISIN: US02079K1079 - Kurs: 332,030 $ (Nasdaq)
Bei einem umfangreichen Rechtepaket könnten die Zahlungen in die Milliarden gehen. Google könnte Figuren wie Darth Vader oder Schneewittchen nutzen, um generative KI aus der Schmuddelecke minderwertiger Masseninhalte zu holen.
Nach Informationen der Los Angeles Times hat Google unter anderem Disney, Universal und Warner Bros. Discovery angesprochen. Verbindliche Vereinbarungen gibt es bislang nicht. Im Gespräch sind offenbar Lizenzgebühren für Charaktere und Filmbibliotheken sowie eine mögliche Beteiligung der Studios an Werbeerlösen, die mit KI-Inhalten auf YouTube erzielt werden.
Google sucht den Weg zum Massenpublikum
Der Wert für Google liegt auf der Hand. Technologisch zählt Gemini bereits zu den führenden KI-Plattformen. Doch die öffentliche Wahrnehmung generativer KI wird von Urheberrechtsklagen, Sorgen vor Arbeitsplatzverlusten und einer Flut austauschbarer Inhalte belastet. Offiziell lizenzierte Figuren könnten die Technologie für ein breites Publikum attraktiver machen und Google zugleich rechtliche Sicherheit verschaffen.
Der Konzern hat bereits einen ersten Fuß in Hollywood. Google DeepMind schloss im Juni eine Forschungskooperation mit dem Filmstudio A24 und investierte laut Medienberichten rund 75 Mio. USD. Gemeinsam sollen Werkzeuge entwickelt werden, die direkt in kreative Arbeitsprozesse eingebunden werden. Google bezeichnet die Zusammenarbeit als langfristige Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft.
Für die großen Studios ist die Rechnung komplizierter. Milliardenbeträge für bestehende Figuren und Archive wären zwar hochprofitabel. KI könnte zudem Produktionszeiten verkürzen und Kosten für Animationen, Spezialeffekte oder Vorproduktionen senken. Gleichzeitig riskieren Disney und andere Anbieter Konflikte mit Kreativen und Gewerkschaften. Hinzu kommt die Gefahr, wertvolle Marken durch eine Flut beliebiger KI-Inhalte zu beschädigen.
Wie schnell solche Allianzen scheitern können, zeigte die geplante Partnerschaft zwischen Disney und OpenAI. Das ursprünglich auf rund 1 Mrd. USD angelegte Vorhaben endete, nachdem OpenAI seine Videoplattform Sora einstellte.
Fazit: Google braucht Hollywoods bekannte Figuren derzeit vermutlich dringender als die Studios Googles KI-Werkzeuge. Für den Technologiekonzern könnten lizenzierte Inhalte Gemini und YouTube zusätzliche Nutzer und neue Werbeformate verschaffen. Hollywood erhält im Gegenzug viel Geld, müsste dafür aber einen Teil der Kontrolle über seine wertvollsten Marken und möglicherweise das Vertrauen von Beschäftigten und Publikum aufs Spiel setzen. Für Unternehmen wie Disney oder Warner Bros. könnte sich ein begrenzter Verkauf aber durchaus als zusätzliche Goldgrube entpuppen.

Eröffne jetzt Dein kostenloses Depot bei justTRADE und profitiere von vielen Vorteilen:
✓ 50 Euro Startguthaben bei justTRADE
✓ ab 0 € Orderprovision für die Derivate-Emittenten (zzgl. Handelsplatzspread)
✓ 4 € pro Trade im Schnitt sparen mit der Auswahl an 3 Börsen - dank Quote-Request-Order
Nur für kurze Zeit: Erhalte eine Überraschung von stock3 on top!
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|

Keine Kommentare
Die Kommentarfunktion auf stock3 ist Nutzerinnen und Nutzern mit einem unserer Abonnements vorbehalten.