Analyse
08:15 Uhr, 16.03.2026

MUTARES wächst kräftig, doch Covenants der Anleihen verletzt

Der Beteiligungskonzern Mutares hat 2025 nach vorläufigen Zahlen ein weiteres Rekordjahr erzielt. Der Konzernumsatz stieg von 5,3 Mrd. EUR auf 6,5 Mrd. EUR, das EBITDA sprang auf 733,5 Mio. EUR nach 117,1 Mio. EUR im Vorjahr.

Auf Ebene der Holding legte der Jahresüberschuss auf 130,4 Mio. EUR zu, nach 108,3 Mio. EUR ein Jahr zuvor. Die wiederkehrenden Umsätze aus Beratungsleistungen und Management Fees gingen dagegen leicht auf 106,2 Mio. EUR zurück, nach 109,8 Mio. EUR im Vorjahr.

Auf den ersten Blick liest sich das Zahlenwerk eindrucksvoll. Noch stärker als die operative Entwicklung prägten allerdings Sondereffekte das Bild. Das Konzern-EBITDA profitierte von Gewinnen aus günstigem Erwerb und von Exit-Effekten. Aussagekräftiger für die Entwicklung des Bestandsportfolios ist daher das Adjusted EBITDA, das sich zwar deutlich verbesserte, mit minus 27,8 Mio. EUR aber weiterhin negativ blieb. Im Vorjahr hatte es noch bei minus 85,4 Mio. EUR gelegen.

Für die Aktionäre entscheidend ist vor allem der Gewinn der Holding. Hier zahlte sich 2025 die hohe Exit-Aktivität aus. Maßgeblich war insbesondere der vollständige Ausstieg bei Steyr Motors, den Mutares selbst als erfolgreichste Beteiligung der Unternehmensgeschichte einordnet.

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