Analyse
09:15 Uhr, 28.05.2026

MUTARES macht die Feuerwehr börsenreif

Der Feuerwehrausrüster Magirus könnte zum nächsten großen Kapitalmarktprojekt von Mutares werden. Nach Jahren operativer Probleme, hohen Verlusten und Restrukturierungen signalisiert der Münchner Beteiligungskonzern nun offen die Vorbereitung eines möglichen Börsengangs der Traditionsmarke aus Ulm.

Für Mutares wäre es weit mehr als nur ein weiterer Exit. Es wäre der nächste Beleg dafür, dass sich das Geschäftsmodell des Turnaround-Investors zunehmend auch über den Kapitalmarkt monetarisieren lässt.

Die Voraussetzungen dafür scheinen sich spürbar zu verbessern. Magirus meldete für das erste Quartal 2026 einen Auftragseingang auf Rekordniveau und einen Auftragsbestand von mehr als 880 Mio. EUR. Der Umsatz lag im ersten Quartal bei rund 85 Mio. EUR. Nach Angaben des Unternehmens befindet sich die Gesellschaft auf Kurs zur operativen Gewinnschwelle. Im Gesamtjahr 2025 erzielte Magirus bereits Erlöse von rund 336 Mio. EUR, nachdem im Vorjahr noch etwa 276 Mio. EUR erreicht worden waren. Gleichzeitig verbesserte sich das bereinigte EBIT deutlich von minus 40 Mio. EUR auf minus 12 Mio. EUR. Die Aktie des Branchenkollegen Rosenbauer kennt bereits seit einigen Wochen kein Halten mehr. Es läuft im Bereich der Feuerwehrausrüstung.

Turnaround mit Kapitalmarktfantasie

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