Musterdepotaktie IVU bleibt an der Börse gefragt
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Der Berliner Softwarespezialist entwickelt Systeme, mit denen Bahn- und Busunternehmen Fahrpläne erstellen, Fahrzeuge und Personal einsetzen und den laufenden Betrieb steuern. Aus einer Ausgründung der TU Berlin vor 50 Jahren ist ein Anbieter für mehr als 500 Verkehrsunternehmen geworden. Für Anleger ist vor allem der Wandel im Geschäftsmodell interessant: IVU verkauft seine Software zunehmend zusammen mit Hosting und laufendem Betrieb. Damit entstehen regelmäßige Erlöse statt ausschließlich projektabhängiger Umsätze.
Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz um 12,7 % auf 72,1 Mio. EUR. Das EBIT erhöhte sich von 1,0 auf 3,3 Mio. EUR. Die Erlöse aus Hosting und Wartung wuchsen um 14,6 %; wiederkehrende Umsätze machten damit 53 % des Halbjahresumsatzes aus. Das stabilisiert das Geschäft, beseitigt dessen Saisonalität aber nicht. Größere Projektabrechnungen fallen bei IVU gewöhnlich erst zum Jahresende an.
