Morning-Flash: KOSPI bricht 4,4 Prozent ein – DAX-Future hält sich
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke - VerkaufenKaufen
Der DAX-Future tritt vor einer dicht gefüllten Bilanzagenda auf der Stelle, gestützt von starken Zahlen aus deutschen Schwergewichten. In Asien dominiert dagegen ein scharfer Rückschlag: Der KOSPI verliert 4,37 %, der Hang Seng 1,85 %, belastet vom Halbleiter- und Versicherungssektor. Für den deutschen Handelsstart zeichnet sich damit eine nahezu neutrale bis leicht freundliche Ausgangslage ab.
Aktuelles Marktgeschehen
Der DAX-Future notiert vorbörslich bei 26.201 Punkten und damit 0,06 % über dem Vortagsschluss. Aus den USA kommen leicht gemischte Vorgaben: Der S&P-500-Future steht mit 7.738 Zählern 0,18 % höher, der Dow-Jones-Future gewinnt 0,24 % auf 54.480 Punkte, während der Nasdaq-100-Future mit 29.462 Punkten um 0,09 % nachgibt. Die Divergenz zwischen dem festeren Dow- und dem etwas schwächeren Technologie-Future fällt zeitlich mit dem Ausverkauf im asiatischen Halbleitersektor um Samsung und SK Hynix zusammen. Für den deutschen Handelsstart bleibt es damit bei einer nahezu neutralen bis leicht freundlichen Ausgangslage.
Bei den Rohstoffen legt Gold um 0,26 % auf 4.316,5 USD zu, Brent-Öl gibt 0,29 % auf 79,22 USD nach, und Bitcoin steigt um 0,38 % auf 64.847,89 USD.
Vorbörsliche Tops & Flops
| Wert | Vorbörslich |
|---|---|
| Sherwin-Williams Co. | +2,11 % |
| Deutsche Telekom | +2,08 % |
| SUSS MicroTec | +1,84 % |
| Rheinmetall | -7,01 % |
| PVA TePla | -4,87 % |
| Alphabet Inc. (Class A) | -3,89 % |
Ausblick
Im Tagesverlauf stehen um 11:00 Uhr die Einzelhandelsumsätze der Eurozone und um 14:30 Uhr die US-Produktivitätsdaten für das zweite Quartal an, dazu um 10:00 Uhr das Wirtschaftsbulletin der EZB. Auf der Berichtsseite melden vorbörslich unter anderem ConocoPhillips, Datadog und Warner Bros. Discovery, nachbörslich folgen Airbnb und Monster Beverage.
Die wichtigsten Konjunkturtermine und Quartalszahlen des Handelstags im Überblick.
Europa
Die Berichtssaison liefert an diesem Morgen eine ungewöhnliche Häufung starker Zahlen aus den Indexschwergewichten. Siemens (Aktuelle Analyse) steigerte im dritten Quartal den Auftragseingang um 13 % auf 27,9 Mrd. Euro, den Umsatz um 7 % und das Industrieergebnis um 25 %; die Prognose für das Ergebnis je Aktie 2025/26 wurde auf 11,20 bis 11,50 Euro erhöht. Die Deutsche Telekom hebt den Free-Cashflow-Ausblick für 2026 auf rund 20 Mrd. Euro an und stockt das Aktienrückkaufprogramm um 2 Mrd. auf 5 Mrd. Euro auf. Merck KGaA erhöht nach einem über den Markterwartungen liegenden Quartal die Jahresprognose auf 21,0 bis 21,8 Mrd. Euro Umsatz und 5,9 bis 6,3 Mrd. Euro operatives Ergebnis. Die Commerzbank verdiente im zweiten Quartal 898 Mio. Euro und damit mehr als geschätzt, peilt für das Gesamtjahr mindestens 3,4 Mrd. Euro an und plant weitere Rückkäufe von bis zu 1,2 Mrd. Euro. In der Schweiz steigerte Zurich den Betriebsgewinn im ersten Halbjahr um 13 % auf 4,77 Mrd. USD und bekräftigte die Beazley-Übernahme.
Auf der Verliererseite steht Carl Zeiss Meditec mit einem Neunmonatsumsatz von minus 2,9 % und einem um fast 30 % auf 124,5 Mio. Euro gesunkenen bereinigten EBITA, belastet vom schwachen China-Geschäft; geplant sind Kostensenkungen mit bis zu 1.000 Stellen. PVA TePla erwartet das EBITDA nun in der unteren Hälfte der Jahresbandbreite, nachdem es im ersten Halbjahr um über zwei Drittel eingebrochen war. Konjunkturell warnt die Chemieindustrie vor Produktionskürzungen wegen Niedrigwassers; das Kieler Institut schätzt den Schaden im dritten Quartal auf 1 bis 2 Mrd. Euro.
Asien
Südkoreas KOSPI verliert 4,37 % und ist damit klar schwächster Markt, belastet von deutlichen Kursverlusten bei Samsung und SK Hynix. Auslöser sind Berichte über eine 20-%-Steuer Chinas auf Erträge aus Offshore-Versicherungspolicen, zudem fordern Aktionäre höhere Ausschüttungen. Dieselbe Meldung drückte in Hongkong die Versicherer und Finanzwerte, darunter Prudential; der Hang Seng Index gibt 1,85 % nach. Der Nikkei 225 verliert 0,88 %, der SSE Composite 0,12 %, Taiwans TSEC 0,30 %. Fester zeigen sich der STI in Singapur mit plus 0,69 %, der S&P/ASX 200 mit plus 0,41 % und der Sensex mit plus 0,20 %.
Auf Einzelwertebene stützten Rekordzahlen: Celltrion meldete ein Rekordumsatzquartal und erhielt Heraufstufungen mehrerer Broker, LG Uplus einen Rekord-Betriebsgewinn dank rasch wachsendem KI-Rechenzentrumsgeschäft. TSMC weitet das Outsourcing der fortgeschrittenen Chip-on-Wafer-Verpackung aus, um Engpässe beim KI-Packaging zu lindern. Geldpolitisch veröffentlichte die Bank of Japan das Protokoll ihrer letzten Sitzung; die Bank of America erwartet bis Jahresende einen um 6 % festeren Yen bei 149 je Dollar.
USA
Nachbörslich übertraf Allstate mit 8,99 USD bereinigtem Gewinn je Aktie den Konsens von 6,06 USD deutlich, auch Albemarle lag mit 3,75 USD klar über den Schätzungen; MetLife verfehlte beim Umsatz die Erwartungen. Ansonsten überzeugten mehrere kleinere Melder: Cognex übertraf die Gewinnschätzungen, blieb beim Umsatz aber leicht darunter, während Ormat Technologies, DHT Holdings, TaskUs, Verra Mobility und Viad die Erwartungen bei Ergebnis und Umsatz übertrafen. Meta räumte Sicherheitsvorfälle mit KI-Software ein, bei denen ein Testpartner ungeplanten Internetzugang erhielt, ohne berichtete Schäden. Die US-Regierung kündigte zusätzliche 242 Mio. USD zur Ebola-Bekämpfung in Afrika an, womit die Gesamtzusagen auf über 512 Mio. USD steigen.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|

