MORNING BRIEFING - USA/Asien
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DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ TAGESTHEMA +++++
US-Präsident Donald Trump hat in den vergangenen Tagen gegenüber Vertrauten geäußert, dass er einen langwierigen Krieg im Iran vermeiden wolle. Zudem hoffe er, den Konflikt in den kommenden Wochen zu beenden, wie informierte Personen sagten Fast einen Monat nach Beginn des Krieges hat der US-Präsident seine Berater privat darüber informiert, dass sich der Konflikt seiner Meinung nach in der Endphase befinde. Er drängte sie, an dem von ihm öffentlich skizzierten Zeitplan von vier bis sechs Wochen festzuhalten, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Die Erwartung sei, dass der Krieg vor Beginn des für Mitte Mai angesetzten Treffens mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Peking beendet sein würde, sagten einige der Personen.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
Keine wichtigen Termine angekündigt.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
13:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 210.000
zuvor: 205.000
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 6.618,25 -0,3 E-Mini-Future Nasdaq-100 24.282,00 -0,4 S&P/ASX 200 (Sydney) 8.525,70 -0,1 Topix-500 (Tokio) 2.841,02 -0,2 Kospi (Seoul) 5.460,46 -3,2 Shanghai-Composite 3.885,13 -1,2 Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.830,13 -2,0
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Nach den jüngsten Aufschlägen ging es an den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag wieder nach unten. Es bestimmten weiterhin die Schlagzeilen rund um den Iran-Krieg das Sentiment. Hatten zuletzt Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts die Märkte nach oben getragen, kehrte wieder Ernüchterung ein. Das Weiße Haus hat dem Iran mit weiteren Angriffen für den Fall gedroht, dass Teheran nicht auf das Friedensangebot der USA eingehe. Der Iran hat den 15-Punkteplan aus Washington abgelehnt. Hinter verschlossenen Türen zeigt sich der Iran in Sachen Friedensverhandlungen mit den USA allerdings wohl weniger unnachgiebig als in der Öffentlichkeit. Das berichten sowohl arabische Vermittler und auch andere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das mache Hoffnung, dass die diplomatische Initiative, die sie anstoßen wollten, nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sei, so die Vermittler. Allerdings seien die Erfolgsaussichten gering, da der Iran und die USA Maximalforderungen stellten, die für die jeweils andere Seite inakzeptabel seien. Das deutlichste Minus verzeichnete der Kospi in Seoul, für den es um 3,2 Prozent nach unten ging. Der Topix-500 in Tokio reduzierte sich um 0,2 Prozent. An den chinesischen Börsen verliert der Shanghai-Composite 1,2 Prozent und der Hang-Seng-Index büßt 2,0 Prozent ein. Bei den Einzelwerten ging es in Seoul für Samsung Electronics (-4,7%) und SK Hynix (-5,3%) abwärts. Google hat einen neuen Komprimierungsalgorithmus entwickelt, der die Speicheranforderungen großer Sprachmodelle erheblich senken könnte, hieß es. Eine größere Akzeptanz der Technologie könnte die KI-gestützte Nachfrage nach fortschrittlichen Speicherchips beeinträchtigen.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 46.428,57 +0,7 +304,51 46.124,06
S&P-500 6.591,94 +0,5 +35,57 6.556,37
NASDAQ Comp 21.929,83 +0,8 +167,93 21.761,89
NASDAQ 100 24.162,98 +0,7 +160,53 24.002,45
Mittwoch Dienstag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,17 Mio 1,40 Mrd
Gewinner 1.937 1.365
Verlierer 824 1.399
Unverändert 70 64
Freundlich - Diplomatische Bemühungen um einen Waffenstillstand im Nahen Osten sorgten für vorsichtigen Optimismus. Zwar lehnte der Iran einen US-Friedensplan ab und konterte mit eigenen Bedingungen, worauf die Kurse von den Hochs zurückkamen. Die Tatsache, dass es überhaupt diplomatische Initiativen gibt, stützte die Kurse aber. Unterstützung kam von gesunkenen Ölpreisen, wobei auch hier die Dynamik im Tagesverlauf abebbte. Arm Holdings schossen um 16,4 Prozent nach oben. Treiber waren ehrgeizige Umsatzziele mit einem eigenen KI-Datenzentrumschip. Das zog auch die Kurse anderer Chiphersteller nach oben. AMD legten um über 7 Prozent zu, Intel ebenso. Laut Nikkei Asia sollen AMD und Intel Kunden über Preiserhöhungspläne unterrichtet haben. Für Nvidia ging es um 2,0 Prozent aufwärts. Terns Pharmaceuticals wurden 5,7 Prozent höher gehandelt, nachdem Merck angekündigt hatte, das Onkologieunternehmen übernehmen zu wollen. Mecrk & Co stiegen um 2,6 Prozent. Robinhood Markets sprangen um 5,0 Prozent nach oben. Das Brokerhauses hat ein Aktienrückkaufprogramm aufgelegt.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,88 -0,05 3,91 3,85 5 Jahre 3,97 -0,06 3,99 3,94 10 Jahre 4,32 -0,07 4,36 4,31
Die Renditen gaben mit den gesunkenen Ölpreisen kräftig nach, weil sich mit niedrigeren Ölpreisen Inflations- und Zinserhöhungssorgen verringerten. Stärker als erwartet gestiegene US-Importpreise im Februar gingen in der aktuellen Gemengelage unter.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mi, 08:21 % YTD EUR/USD 1,1553 -0,0 1,1558 1,1601 -1,6 EUR/JPY 184,22 -0,1 184,31 184,44 +0,1 EUR/GBP 0,8649 +0,1 0,8645 0,8662 -0,8 USD/JPY 159,43 -0,0 159,46 158,97 +1,8 USD/KRW 1.506,10 +0,1 1.504,61 1.498,30 +4,6 USD/CNY 6,9032 +0,0 6,9011 6,8937 -1,3 USD/CNH 6,9073 +0,1 6,9018 6,8965 -1,0 USD/HKD 7,8134 -0,1 7,8178 7,8234 +0,4 AUD/USD 0,6945 -0,0 0,6947 0,6974 +4,1 NZD/USD 0,5793 -0,2 0,5804 0,5816 +0,6 BTC/USD 69.975,12 -1,4 70.977,69 71.086,90 -20,2
Der Dollar zog deutlicher an, der Euro fiel auf 1,1560 zurück. Marktteilnehmer verwiesen auf die ablehnende Haltung des Iran zu einem US-Plan zur Beendigung des Krieges. Das habe dem Dollar wieder Zulauf in seiner Funktion als sicherer Hafen beschert, hieß es.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.439,67 -1,5 -65,39 4.505,06 Silber 69,75 -2,2 -1,54 71,28 Platin 1.894,71 -1,3 -25,02 1.919,73
Bei Gold kam es nach den jüngsten Verlusten zu einer Gegenbewegung, unterstützt von gesunkenen Marktzinsen. Die Feinunze verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 4.539 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 92,29 +2,2 1,97 90,32 Brent/ICE 104,29 +2,0 2,07 102,22
Die Ölpreise gaben mit den diplomatischen Friedensbemühungen bei allerdings weiter diffuser Nachrichtenlage um bis zu 1,5 Prozent nach, Brent-Öl kostete zuletzt rund 102,50 Dollar. Dass die Ölpreise im Tagesverlauf ihre Verluste deutlich verringerten, dürfte beigetragen haben, dass der Iran laut der den Iranischen Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagentur Tasnim dazu übergehen könnte, die Straße von Bab al-Mandeb zu schließen oder zu kontrollieren - mit Unterstützung mit dem Iran verbündeter Huthi-Rebellen im Jemen. Die Wasserstraße, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet, ist ein entscheidender Engpass für den weltweiten Handel. Dass sich die Rohöllagerbestände in den USA wider Erwarten ausgeweitet hatten, spielte für die Preisfindung keine Rolle.
+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR +++++
H.B. FULLER
hat im jüngsten Quartal trotz geringerer Umsätze einen höheren Gewinn erzielt. Dazu trugen Preiserhöhungen und Kostendisziplin bei. Der Klebstoffhersteller wies einen Gewinn von 21 (Vorjahr: 13,2) Millionen Dollar aus. Bereinigt und je Aktie waren es 57 Cent. Analysten hatten 55 Cent geschätzt. Der Umsatz sank um 2,3 Prozent auf 770,8 Millionen Dollar, verglichen mit einer Konsensschätzung von 785 Millionen. Das Unternehmen hob die Prognose für das laufende Geschäftsjahr an und sieht den bereinigten Gewinn je Aktie bei 4,55 bis 4,90 Dollar, verglichen mit einer früheren Prognose von 4,35 bis 4,70 Dollar. Daneben erwartet H.B. Fuller einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich, verglichen mit einer früheren Spanne von stagnierend bis plus 2 Prozent.
JEFFERIES FINANCIAL
hat im ersten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz erzielt und gleichzeitig Verluste in Höhe von 17 Millionen Dollar im Zusammenhang mit seinen Verbindungen zu zwei kürzlich zusammengebrochenen Unternehmen verbucht. Die Fälle hatten weitreichende Bedenken hinsichtlich des privaten Kreditmarktes ausgelöst. Die Investmentbank meldete einen Nettogewinn von 155,7 (Vorjahr: 127,8) Millionen Dollar. Der Umsatz stieg um 27 Prozent auf 2,02 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 1,98 Milliarden Dollar prognostiziert.
REFLECTION / NVIDIA
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 26, 2026 02:46 ET (06:46 GMT)
Reflection, ein vom Chip-Konzern Nvidia unterstütztes Startup, das sich für die Entwicklung frei zugänglicher KI-Systeme in den USA einsetzt, führt laut informierten Personen Gespräche über eine Kapitalaufnahme von 2,5 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 25 Milliarden Dollar. Reflection gehört zu einer Handvoll Nvidia-naher Startups, die versuchen, ein Netzwerk von "Open Source"-KI-Modellen aufzubauen, die von Unternehmen, Laboren und Universitäten je nach Bedarf genutzt und angepasst werden können.
WORTHINGTON STEEL
hat im dritten Quartal einen geringeren Gewinn verbucht, weil makroökonomischer Gegenwind das Geschäft belastete. Der Stahlverarbeiter wies einen Gewinn von 10,4 (Vorjahr: 13,8) Millionen Dollar aus. Der Nettoumsatz stieg auf 769,8 (687,4) Millionen Dollar. Das Unternehmen hatte im Januar der Übernahme von Kloeckner in einer Transaktion mit einem Unternehmenswert von 2,4 Milliarden Dollar zugestimmt. Durch den Zukauf werde man zum umsatzmäßig zweitgrößten Stahl-Service-Center-Unternehmen in Nordamerika.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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