MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
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DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS ++++++
MITTWOCH: Kein Handel in Japan wegen eines Feiertages.
+++++ TAGESTHEMA +++++
Gerresheimer wird die ursprünglich für den 26. Februar 2026 geplante Veröffentlichung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 verschieben. Der Verpackungshersteller hat aufgrund interner Hinweise in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weitere Untersuchungen durch eine zweite Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Erfassung von Umsatzerlösen und Bilanzierung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 beauftragt, teilte das Unternehmen mit. Da die Untersuchungen derzeit noch andauerten, bestehe ein höherer zeitlicher Bedarf für die Erstellung und Prüfung des Jahres- und des Konzernabschlusses 2025 einschließlich der Korrektur der Vorjahreszahlen. Ein neuer Veröffentlichungstermin werde in Absprache mit dem Abschlussprüfer festgelegt. Nach bisherigen Erkenntnissen hätten einzelne Mitarbeiter gegen interne Richtlinien und IFRS-Regelungen verstoßen. Für 2024 geht Gerresheimer von einem zusätzlichen Korrekturbedarf aus. Dieser beträgt voraussichtlich rund 17 Millionen Euro bei den Umsatzerlösen und rund 19 Millionen Euro beim bereinigten EBITDA. Dies habe Auswirkungen auf die Prognose für 2025.
+++++ TAGESTHEMA II +++++
SIEMENS ENERGY
BERICHTET PROG PROG
1. QUARTAL 1Q25/26 ggVj 1Q25/26 ggVj 1Q24/25
Auftragseingang Konzern 17.609 +29% 14.417 +5% 13.668
Umsatz Konzern 9.675 +8% 9.858 +10% 8.942
Ergebnis bereinigt Konzern 1.159 +141% 978 +103% 481
Ergebnis-Marge bereinigt 12,0 -- 9,9 -- 5,4
Ergebnis nach Steuern/Dritten 677 +242% 640 +223% 198
Ergebnis je Aktie 0,79 +243% 0,76 +230% 0,23
AUSBLICK Gj 2025/26 - das Unternehmen erwartet weiterhin:
- Umsatzwachstum: in einer Bandbreite von 11% bis 13%
- Ergebnis-Marge vor Sondereffekten: zwischen 9% und 11%
- Ergebnis nach Steuern: von 3 bis zu 4 Mrd Euro
- dass Siemens Gamesa den Break-even erreichen wird
- Free Cashflow vor Steuern: im Bereich von 4 bis 5 Mrd Euro
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
DEUTSCHE BÖRSE (19:00)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, nach IFRS):
PROG PROG PROG
4. QUARTAL 2025 4Q25 ggVj Zahl 4Q24
Nettoerlöse 1.571 +1% 12 1.548
Operative Kosten 708 +1% 12 700
EBITDA 869 -0,2% 12 870
Ergebnis nach Steuern/Dritten 488 -4% 9 507
Ergebnis je Aktie 2,66 -4% 12 2,76
Weitere Termine:
07:00 DE/Thyssenkrupp Nucera AG & Co. KGaA, Ergebnis 1Q (09:00 PK und Analystenkonferenz)
07:00 NL/ABN Amro Holding NV, Ergebnis 4Q
07:00 NL/Heineken NV, Jahresergebnis
07:30 AT/Voestalpine AG, Ergebnis 3Q (10:00 PK)
07:30 NL/Ahold Delhaize NV, Jahresergebnis
07:30 DE/Douglas AG, Ergebnis 1Q (11:00 Analystenkonferenz)
08:05 FR/Totalenergies SE, Jahresergebnis
12:00 US/Kraft Heinz Co, Ergebnis 4Q
13:00 US/McDonald's Corp, Ergebnis 4Q
13:30 US/T-Mobile US Inc, Jahresergebnis und Finanzziele 2026/27
17:45 FR/Cie Generale des Etablissements Michelin SCA, Jahresergebnis (18:30 Analystenkonferenz)
18:00 FR/Essilorluxottica SA, Jahresergebnis
22:05 US/Cisco Systems Inc, Ergebnis 2Q
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
Unternehmen Dividende Tui 0,10 EUR
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
14:30 Arbeitsmarktdaten Januar
Beschäftigung ex Agrar
PROGNOSE: +55.000 gg Vm
zuvor: +50.000 gg Vm
Arbeitslosenquote
PROGNOSE: 4,4%
zuvor: 4,4%
durchschnittliche Stundenlöhne
PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,7% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vm/+3,8% gg Vj
16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
Energy Information Administration (EIA) Vorwoche
+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 25.080,00 +0,0% E-Mini-Future S&P-500 6.979,50 +0,3% E-Mini-Future Nasdaq-100 25.283,75 +0,3% Nikkei-225 (Tokio) Feiertag Hang-Seng (Hongk.) 27.296,97 +0,4% Shanghai-Comp. 4.136,97 +0,2% Dienstag: DAX 24.987,85 DAX-Future 25.073,00 XDAX 24.996,90 MDAX 31.962,21 TecDAX 3.651,20 SDAX 18.318,46 Euro-Stoxx-50 6.047,06 Stoxx-50 5.154,03 Dow-Jones 50.188,14 S&P-500 6.941,81 Nasdaq Composite 23.102,47
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
EUROPA
Ausblick: Mit einem abwartenden Börsenhandel rechnen Händler. Bis zur Vorlage des verschobenen US-Arbeitsmarktberichtes am Nachmittag dürften sich Anleger bedeckt halten. Der US-Bericht zum Januar wird mit Spannung erwartet, am Abend äußern sich zudem noch drei Fed-Mitglieder. Am Vorabend hatte bereits Dallas-Fed-Chefin Lorie Logan unterstrichen, sie sehe das aktuelle US-Zinsniveau als passend für die Wirtschaftslage. Dies wird als Zeichen interpretiert, sie sei gegen weitere Zinssenkungen. In Europa im Fokus stehen zahlreiche Geschäftszahlen von Unternehmen.
Rückblick: Knapp behauptet - Zurückhaltung vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Mittwoch prägte den Handel. Vereinzelt setzte die Bilanzsaison Akzente. Philips sprangen nach starken Quartalszahlen deutlich an - um knapp 12 Prozent. Die Ergebnisse des Unternehmens für 2025 hätten die Prognose übertroffen und die Prognosen für 2026 und 2028 positiv überrascht, urteilte Jefferies. Kursgewinne von knapp 11 Prozent gab es bei Kering nach Zahlenausweis. Der Gucci-Eigentümer will nach Jahren des Rückgangs 2026 wieder auf Wachstumskurs zurückkehren und treibt dafür einen Sanierungsplan voran. Vor allem der positive Ausblick auf die Trendwende bei Gucci trieb die Aktie nach oben.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Knapp behauptet - Der Chemiesektor proftierte von einem positiven Kommentar von Goldman Sachs. Unter anderem schossen Symrise mit ihrer neu erteilten Kaufempfehlung um 7 Prozent aufwärts. Evonik sprangen um 5,7 Prozent nach oben dank einer Hochstufung von "Verkaufen" auf "Kaufen". Bei Lanxess reichte allein die Befreiung von der Verkaufsempfehlung, um die Aktien 11,1 Prozent anziehen zu lassen. Der Sektor wurde lange Zeit gemieden, in der Folge waren Investoren hier unterinvestiert. Goldman Sachs sah erste Anzeichen für eine Belebung der Branche. Erste Eckdaten der Commerzbank (-0,5%) zu 2026 lieferten für die Aktie kaum Impulse. Teamviewer (-6,3%) wurden von einem zurückhaltenden Ausblick belastet. Bei Nordex ging es 4,3 Prozent tiefer, nachdem die Citi die Aktie abgestuft hatte. Bei Ionos (-8,2%) senkte die UBS die Einstufung. Tui verloren 4,9 Prozent. Bank of America senkte ihre EBIT-Schätzungen für 2026.
XETRA-NACHBÖRSE
Mit Abgaben zeigten sich Lufthansa. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte für Donnerstag zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Daneben wird auch das Kabinenpersonal streiken, wie die Gewerkschaft UFO mitteilte. Lufthansa sanken um 3,6 Prozent. Dagegen zeigten sich Wacker Neuson kaum verändert, obwohl das Unternehmen die selbst gesteckten Ziele im vergangenen Jahr nur teilweise erreicht hatte. Als Grund dafür nannte Wacker Neuson Einmaleffekte im vierten Quartal.
USA - AKTIEN
Etwas leichter - Mehrheitlich mit leichten Abgaben präsentierte sich die Wall Street. Im frühen Handel markierte der Dow-Jones-Index ein Rekordhoch, konnte allerdings nur ein kleines Plus ins Ziel retten. Neben den im Wochenverlauf anstehenden wichtigen US-Konjunkturdaten sorgten am Berichtstag schwache Daten zum US-Einzelhandelsumsatz für Kaufzurückhaltung. Dieser stagnierte im Dezember, Volkswirte hatten einen kleinen Anstieg erwartet. Coca-Cola (-1,5%) hatte durchwachsene Geschäftszahlen bekannt gegeben. Spotify machten einen Satz um 14,8 Prozent. Der Audio-Streaming-Anbieter hatte die Analystenerwartungen übertroffen und solide Margenprognosen abgegeben. Titel aus dem Bereich Vermögensverwaltung standen unter Druck, nachdem das Finanztechnologie-Unternehmen Altruist ein KI-Tool angekündigt hatte, das laut dem Unternehmen bestimmte Prozesse ohne manuelle Eingabe erstellen kann. Raymond James Financial gaben um 8,8 Prozent nach - LPL Financial, Charles Schwab und Stifel Financial verzeichneten Rückgänge von bis zu 8,3 Prozent.
USA - ANLEIHEN
Nach den schwächeren Einzelhandelsdaten erhielten Anleihen regen Zulauf. Steigende Kurse drückten die Zehnjahresrendite um 6,0 Basispunkte auf 4,14 Prozent.
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
February 11, 2026 01:34 ET (06:34 GMT)
+++++ DEVISENMARKT +++++
Devisen zuletzt +/- % 0:00 Vortag Di, 17:01 Uhr % YTD EUR/USD 1,1916 +0,2% 1,1891 1,1913 +1,4% EUR/JPY 182,49 -0,6% 183,61 183,76 +0,8% EUR/CHF 0,9125 -0,1% 0,9133 0,9117 -1,9% EUR/GBP 0,8718 +0,0% 0,8717 0,8714 -0,3% USD/JPY 153,15 -0,8% 154,40 154,26 -0,6% GBP/USD 1,3669 +0,2% 1,3641 1,3670 +1,7% USD/CNY 6,9372 -0,1% 6,9417 6,9370 -1,2% USD/CNH 6,9078 -0,1% 6,9127 6,9102 -0,9% AUS/USD 0,7114 +0,6% 0,7070 0,7085 +6,3% Bitcoin/USD 67.517,25 -1,7% 68.671,60 69.112,50 -20,5%
Der Dollar gab zunächst weiter nach, holte die Verluste allerdings wieder vollständig und zeigte sich wenig verändert. Der Greenback werde übergeordnet von der Befürchtung belastet, dass es zu einem Ausverkauf von US-Vermögenswerten kommen werde, hieß es. Zuletzt hatten die Behörden in China die Banken des Landes angewiesen, sich von US-Rentenpapieren zu trennen.
Der Dollar-Index gibt am Morgen im asiatisch geprägten Geschäft 0,3 Prozent ab - der Euro zieht über der Marke von 1,19 Dollar leicht an. "Wir gehen davon aus, dass sich die Reihe der unter den Konsensschätzungen liegenden Lohn- und Gehaltsabrechnungen fortsetzen und den Dollar belasten wird", mutmaßt CBA-Analystin Carol Kong. Eine weitere Abschwächung des US-Arbeitsmarktes, zusammen mit einem nachlassenden Inflationsdruck, werde die Fed wahrscheinlich dazu "ermutigen", die Zinsen in diesem Jahr noch zweimal zu senken, erläutert die Expertin die Dollar-Schwäche.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold 5.052,75 5.022,26 +0,6% 30,50 +17,1% Silber 82,34 81,23 +1,4% 1,12 +16,9% Platin 1.788,38 1.755,81 +1,9% 32,57 +1,7% Kupfer 5,95 5,91 +0,5% 0,03 +4,4% YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags (Angaben ohne Gewähr)
Die Feinunze Gold reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 5.030 Dollar. Es herrschte vor den im Wochenverlauf anstehenden wichtigen US-Konjunkturdaten weiter Zurückhaltung.
ÖL
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 64,19 63,79 +0,6% 0,40 +11,8% Brent/ICE 69,17 68,80 +0,5% 0,37 +13,2%
Die Ölpreise zeigten sich volatil, wurden übergeordnet gestützt von der Skepsis mit Blick auf die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Die Weigerung des Irans, sein Raketenprogramm in die Verhandlungen einzubeziehen, sorgte zwischenzeitlich für eine höhere Risikoprämie, wie es hieß. Die Notierungen für Brent und WTI gaben um bis zu 0,4 Prozent nach.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
GELDPOLITIK USA
Die Präsidentin der Dallas-Fed, Lorie Logan, hält die Zinspolitik der US-Notenbank angesichts der Risiken für die Wirtschaft für gut aufgestellt. Diese Aussage kann als Zeichen dafür gewertet werden, dass sie Zinssenkungen bei den kommenden Sitzungen des Offenmarktausschusses möglicherweise zurückhaltend gegenübersteht. Das aktuelle Zinsniveau sei für eine Wirtschaft, die sowohl mit einer hartnäckigen Inflation als auch mit einem sich allmählich abkühlenden Arbeitsmarkt konfrontiert ist, ungefähr richtig, so Logan.
Die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, Beth Hammack, hat für eine Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus plädiert. "Basierend auf meiner Prognose könnten wir die Zinsen für eine ganze Weile beibehalten", sagte Hammack, die die Geldpolitik gut aufgestellt sieht. Ihrer Einschätzung nach befindet sich der Leitzins nun in der Nähe des neutralen Niveaus, was bedeutet, dass er die Konjunktur nicht wesentlich bremst.
IN- bzw. DEFLATION CHINA
Die Inflation in China hat sich zum Jahresbeginn etwas abgeschwächt. Der Verbraucherpreisindex stieg im Januar um 0,2 Prozent zum Vorjahr, nachdem er im Dezember noch um 0,8 Prozent gestiegen war, wie die Nationale Statistikbehörde mitteilte. Ökonomen hatten im Konsens der Wall Street Journal mit 0,4 Prozent gerechnet.
Chinas Erzeugerpreisindex fiel im Januar im Jahresvergleich um 1,4 Prozent. Damit verringerte sich der Rückgang gegenüber dem Minus von 1,9 Prozent im Dezember, der Index blieb jedoch den 40. Monat in Folge im deflationären Bereich. Der Wert stand den Erwartungen von Ökonomen gegenüber, die mit einem Rückgang von 1,5 Prozent gerechnet hatten.
COMMERZBANK
* die Commerzbank gab bereits am 10.2. vorab das Ergebnis nach Steuern/Dritten und die Dividende für 2025 bekannt
BERICHTET PROG PROG
4. QUARTAL 2025 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24
Erträge 3.141 +6% 3.077 +4% 2.956
Zinsüberschuss 2.049 -1% 2.039 -2% 2.080
Provisionsüberschuss 1.029 +5% 1.020 +5% 976
Risikovorsorge 207 -3% 244 +14% 214
Verwaltungsaufwand 1.809 +7% 1.760 +4% 1.693
Operatives Ergebnis 1.067 +7% 1.017 +2% 996
Eigenkapitalrendite (RoTE) 10,1 -- 8,3 -- 10,1
Ergebnis vor Steuern 1.059 +6% 998 +0,2% 996
Ergebnis nach Steuern/Dritten* 737 -2% 657 -12% 750
Ergebnis je Aktie k.A. -- 0,53 -17% 0,64
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet:
Nettoergebnis: über ursprünglichem Ziel von 3,2 Mrd Euro
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro;
LUFTHANSA
Die Pilotengewerkschaft VC hat für Donnerstag zu einem ganztätigen Streik bei der Lufthansa und Lufthansa Cargo aufgerufen. Davon betroffen sind alle Abflüge von deutschen Flughäfen, wie die VC mitteilte. Neben den Piloten wird auch das Kabinenpersonal am Donnerstag streiken, wie die Gewerkschaft UFO mitteilte.
CECONOMY
hat im wichtigen Weihnachtsquartal einen Umsatz- und Gewinnanstieg verzeichnet. Die Holding von Mediamarkt und Saturn, an der sich die chinesische JD.com die Mehrheit gesichert hat, meldete zwar eine Konsumzurückhaltung der Kunden in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH), aber eine robuste Umsatzentwicklung in Ländern wie der Türkei, Spanien, Ungarn, der Schweiz und Italien. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte die Ceconomy AG. Der Umsatz stieg in den drei Monaten bis Ende Dezember auf bereinigter Basis um 3,4 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT kletterte um 11 Prozent auf 311 Millionen Euro.
SCHOTT PHARMA
ist mit deutlichem Wachstum in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die Marge lag bereits auf dem Niveau, das das Unternehmen für 2025/26 insgesamt anstrebt. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte im Zeitraum Oktober bis Dezember um 11,1 Prozent auf 65,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Mainz mitteilte. Bei einem währungsbereinigten Wachstum von 4,8 Prozent verbesserte sich die EBITDA-Marge um 1,7 Punkte auf 27,1 Prozent. Das entspricht der Jahresprognose, die Schott Pharma auch insgesamt bestätigte.
WACKER NEUSON
hat die selbst gesteckten Ziele im vergangenen Jahr nur teilweise erreicht. Der Konzernumsatz erreichte 2,219 Milliarden Euro nach 2,235 Milliarden 2024. Der Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen war zuletzt von 2,15 bis 2,25 Milliarden Euro Umsatz ausgegangen. Das EBIT nach Einmaleffekten legte auf rund 132 von 123 Millionen Euro zu. Die EBIT-Marge verbesserte sich zwar auf 6,0 von 5,5 Prozent, lag damit aber unter der zuletzt in Aussicht gestellten Spanne von 6,5 bis 6,8 Prozent. Als Grund dafür nannte Wacker Neuson Einmaleffekte im vierten Quartal.
TKMS
BERICHTET
1. QUARTAL 1Q25/26 ggVj 1Q24/25
Umsatz 545 -1% 550
EBIT bereinigt 26 -- 26
EBIT-Marge bereinigt 4,8 -- 4,7
AUSBLICK 2025/26 - das Unternehmen erwartet:
- Umsatz: eine Spanne zwischen +2% bis +5% (bisher: -1 und +2%)
- EBIT-Marge bereinigt: auf über 6%
- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Marge in Prozent;
VOLKSWAGEN
VW-Finanzchef Arno Antlitz hat nach dem überraschend hohen Geldzufluss im Jahr 2025 den Vorwurf der Bilanzkosmetik zurückgewiesen. Die Verbesserung des Netto-Cashflows auf 6 Milliarden Euro sei Ergebnis "intensiver Kostenarbeit", erklärte er in einem im VW-Intranet veröffentlichten Interview, welches das Handelsblatt einsehen konnte. An der Kennzahl hängen etwa Dividenden und Vorstandsboni. Betriebsratschefin Daniela Cavallo kritisierte eine unzureichende interne Kommunikation und forderte Aufklärung über die Hintergründe. (Handelsblatt)
CONDOR
Die Ferienfluggesellschaft Condor hat einen Partner gefunden, der Urlauber zum Drehkreuz in Frankfurt bringen soll: Im Sommer wird German Airways mit zwei Regionaljets der Marke Embraer für Condor im Einsatz sein. Die Zusammenarbeit mit German Airways ermögliche es Condor, insbesondere in der Hochsaison flexibel auf die Nachfrage zu reagieren und ein stabiles Flugangebot anzubieten, bestätigte das Unternehmen Informationen des Handelsblatts. (Handelsblatt)
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