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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13.14 Uhr) +++++

INDEX                         Stand        +-  %         +-% YtD 
E-Mini-Future S&P-500      4.571,75        -0,1%          +15,3% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  15.941,75        -0,3%          +40,1% 
Euro-Stoxx-50              4.409,09        +0,6%          +16,2% 
Stoxx-50                   4.002,83        +0,5%           +9,6% 
DAX                       16.324,97        +0,7%          +17,3% 
FTSE                       7.501,62        +0,6%           +0,0% 
CAC                        7.335,78        +0,3%          +13,3% 
Nikkei-225                33.431,51        -0,2%          +28,1% 
EUREX                         Stand   +/- Punkte  +/- Punkte YtD 
Bund-Future                  132,41        +0,06           -0,39 
 
Rentenmarkt                 zuletzt  +/- absolut         +/- YTD 
DE-Rendite 10 J.               2,45        +0,00           -0,13 
US-Rendite 10 J.               4,34        +0,01           +0,46 
 

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL                 zuletzt  VT-Settlem.         +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex               76,13        75,96         +0,2%          +0,17    -0,9% 
Brent/ICE               81,16        80,86         +0,4%          +0,30    +1,5% 
GAS                            VT-Settlem.                      +/- EUR 
Dutch TTF                42,8        41,88         +2,2%          +0,92   -50,4% 
 
METALLE               zuletzt       Vortag         +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)          2.037,96     2.036,35         +0,1%          +1,61   +11,7% 
Silber (Spot)           25,16        25,33         -0,7%          -0,17    +5,0% 
Platin (Spot)          929,40       929,75         -0,0%          -0,35   -13,0% 
Kupfer-Future            3,86         3,83         +0,9%          +0,03    +1,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Wie schon am Vortag dürfte sich an der Wall Street am breiten Markt nicht viel tun. Nach einem starken November mit einem Aufschlag von 8,9 Prozent beim S&P-500 dürfte der Einstieg in den Dezember damit verhaltener verlaufen, was aber nicht bis zum Handelsschluss gelten muss. Denn Anleger warten auf Aussagen von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell im Tagesverlauf. Der Aktienmarkt hänge weiter an der Entwicklung der Rentenrenditen und der Zinsspekulationen des Marktes. Daher könne Powell durchaus für Bewegung sorgen, heißt es im Handel. Aber auch anstehende Daten könnten die sich manifestierenden Zinssenkungsspekulation für 2024 ins Wanken bringen oder bestätigten.

Tesla verlieren vorbörslich 1,3 Prozent. Der Kurs baut damit die Abgaben aus dem regulären Handel des Vortages aus. Vier Jahre nach der Vorstellung des ersten Pick-up-Modells Cybertruck hat der US-Elektroautobauer mit der Auslieferung begonnen. Das Auto hat einen Einstiegspreis von knapp 61.000 Dollar. Ursprünglich hatte Tesla einen Einstiegspreis von 39.900 Dollar angepeilt.

Uber Technologies legen um 1 Prozent zu. Hier hatte es im regulären Handel Spekulationen über eine Aufnahme der Aktie in den S&P-500-Index gegeben. Diese könnte am Freitag nach Börsenschluss in den USA in Verbindung mit der vierteljährlichen Überprüfung des Index bekannt gegeben werden.

Marvell Technolgy hat einen Verlust verzeichnet, der auch noch höher als ohnehin befürchtet ausfiel. Der Kurs verliert 5,5 Prozent.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US 
    15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
          (2. Veröffentlichung) November 
          PROGNOSE:   49,6 
          1. Veröff.: 49,4 
          zuvor:      50,0 
 
    16:00 Bauausgaben Oktober 
          PROGNOSE:   +0,3% gg Vm 
          zuvor:      +0,4% gg Vm 
 
    16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe November 
          PROGNOSE:   47,7 Punkte 
          zuvor:      46,7 Punkte 
 

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Neben nach oben revidierten europäischen Einkaufsmanagerindizes stützen die weiter zunehmenden Zinssenkungsfantasien. Die meisten Volkswirte glauben, dass die EZB erst Mitte 2024 eine erste Zinssenkung vornehmen werde. Laut Deutsche Bank deuten die jüngsten Preisdaten aber darauf hin, dass die Inflation schon bald unter das EZB-Ziel von 2 Prozent rutschen könnte. Konjunkturnahe Branchen sind die Hauptgewinner. Die Konjunktur sei durch die Fokussierung auf Inflationsdaten aus dem Blickfeld geraten, sagt ein Händler. Nachdem es aber seit Donnerstag reihenweise bessere Daten gegeben hat, muss kräftig in die konjunktursensiblen Sektoren umgeschichtet werden. Selbst in China überraschten Daten positiv. Unter Druck stehen Bechtle mit der Platzierung einer Wandelschuldverschreibung. Die Aktie verbilligt sich um 5,2 Prozent. Positiv wird das leicht erhöhte Margenziel von Jenoptik aufgenommen. Die Aktie gewinnt 4,5 Prozent. Nach Bekanntgabe neuer Unternehmensziele geht es für Swiss Re mit Gewinnmitnahmen 2,1 Prozent nach unten. Die neuen Ziele kommen aber teilweise durch die Umstellung von US-GAAP auf IFRS zustande, merkt ein Händler kritisch an.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN               zuletzt        +/- %  Fr, 7:56 Uhr  Do, 17:31 Uhr    % YTD 
EUR/USD                1,0895        +0,0%        1,0908         1,0908    +1,8% 
EUR/JPY                161,40        +0,0%        161,68         161,23   +15,0% 
EUR/CHF                0,9531        -0,0%        0,9540         0,9512    -3,7% 
EUR/GBP                0,8612        -0,2%        0,8633         0,8625    -2,7% 
USD/JPY                148,16        -0,0%        148,06         147,82   +13,0% 
GBP/USD                1,2651        +0,2%        1,2638         1,2647    +4,6% 
USD/CNH (Offshore)     7,1545        +0,1%        7,1494         7,1428    +3,3% 
Bitcoin 
BTC/USD             38.562,71        +2,3%     38.201,41      37.654,13  +132,3% 
 

Der US-Dollar, der im November bereits deutlich gefallen ist, neige historisch gesehen dazu, bis zum Jahresende zu schwächeln, so die MUFG-Analysten. Dies könne ein positives Signal für den Euro gegen den Dollar sein. Es gebe eine saisonale Tendenz, die für den Euro zum Dollar im Dezember recht überzeugend sei. In den 14 Dezembermonaten der vergangenen 20 Jahre habe der Euro gegen die US-Devise im Durchschnitt um beeindruckende 2,6 Prozent zugelegt.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Mehrheitlich mit Abgaben haben sich die Aktienmärkte gezeigt. In China schaffte der Schanghai-Composite noch den Sprung ins Plus, während der HSI ein Minus verzeichnete. Nachdem am Vortag die offiziellen Einkaufsmangerindizes den zweiten Monat in Folge einen Rückgang verzeichnet hatten, zeichnete der private Caixin-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe ein gänzlich anderes Bild. Investoren warteten weiter auf ein großes Stimulierungspaket der chinesischen Regierung, um den stotternden Konjunkturmotor in China wieder ins Laufen zu bringen, hieß es. In Hongkong standen Technologie- und Immobilienwerte unter Abgabedruck. Der Nasdaq-Composite hatte sich am Vortag mit leichten Abgaben gezeigt. Dagegen ging es für die Aktien von CSPC Pharma mit plus 2,3 Prozent den zweiten Tag in Folge nach oben, nachdem das Unternehmen am Vortag Ergebnisse bekannt gegeben hatte. Hong Kong Exchange erhöhten sich um 1,5 Prozent. Der Börsenbetreiber will künftig auch einen Handel bei extremen Wetter-Situationen zulassen. Das kräftigste Minus verzeichnete der Kospi. Nachdem der Index im November um 11 Prozent zugelegt habe, seien Gewinne eingestrichen worden, hieß es. In Tokio hätten Anleger auf neue US-Daten am Nachmittag und eine Rede von US-Notenbankpräsident Jerome Powell gewartet. Der S&P/ASX-200 büßte seine Wochengewinne wieder ein. Neun der elf Sektoren gaben nach.

+++++ CREDIT +++++

Weiter auf leichtem Einengungskurs zeigen sich die Riksioprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen. Nach den zahlreichen und günstigen Inflationsraten der abgelaufenenen Woche hat sich die Einschätzung durchgesetzt, dass die Hochs der Zinszyklen in Europa und den USA mehr oder weniger erreicht sind. In den Fokus geraten nun wieder Konjunkturdaten. Hier zeichnen auch die Revisionen der Einkaufsmanager-Indizes ein besseres Bild der Wirtschaft: Für die Eurozone, Deutschland und Frankreich wurden sie leicht nach oben revidiert. Damit stütze die Aussicht einer weichen Landung der Wirtschaft, so ein Marktteilnehmer.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

SIEMENS

Die britische Wettbewerbsaufsicht CMA hat die Übernahme des niederländischen Spezialisten für Nutzfahrzeug-Ladeinfrastruktur Heliox durch Siemens genehmigt. Die geplante Fusion müsse nicht geprüft werden, teilte die Aufsichtsbehörde mit.

BECHTLE

hat die am Vortag angekündigten Wandelschuldverschreibungen erfolgreich am Markt untergebracht. Wie der im MDAX und TecDAX notierte IT-Dienstleister mitteilte, wurden die Papiere im Gesamtnennbetrag von 300 Millionen Euro in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens platziert. Der anfängliche Wandlungspreis von 54,99 Euro wurde mit einer Wandlungsprämie von 30 Prozent über dem Referenzaktienkurs von 42,30 Euro festgesetzt.

FRAPORT

hat vorerst keinen Zugriff mehr auf seine Beteiligung am Flughafen Pulkovo in St. Petersburg. Russlands Präsident Wladimir Putin übertrug am Donnerstagabend per Dekret die Rechte der ausländischen Anteilseigner an der Betreibergesellschaft Northern Capital Gateway auf eine neue Holdinggesellschaft. Dies ist die jüngste Beschlagnahmung von Vermögenswerten, an denen ausländische Konzerne noch beteiligt sind, durch den Kreml.

HAPAG-LLOYD

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

December 01, 2023 07:19 ET (12:19 GMT)

expandiert in der Schwarzmeerregion mit zwei eigenen Büros in Bulgarien. Ein Büro wurde am Freitag in der Hafenstadt Varna eröffnet und ein weiteres in der Hauptstadt Sofia, wie der Hamburger Reedereikonzern mitteilte. Bulgarien sei ein attraktiver Wachstumsmarkt für Hapag-Lloyd und nehme eine strategische Position in Südosteuropa ein.

HELLA

wird das Bremsen-Joint-Venture Hella Pagid komplett übernehmen. Wie der Autozulieferer mitteilte, hat er sich mit seinem Joint-Venture-Partner TMD Friction geeinigt, dass dieser seine derzeit 50 Prozent an Hella Pagid an Hella überträgt. Eine entsprechende Absichtserklärung sei unterzeichnet worden. Über den Kaufpreis haben beide Parteien laut Mitteilung "Stillschweigen vereinbart".

HOCHTIEF

hat einen Großauftrag in Hessen erhalten. Wie der Konzern mitteilte, wird er das neue Justizzentrum Frankfurt am Main erweitern. In die beiden neuen Gebäude, die an der Konstablerwache in der Innenstadt entstehen, werden mehrere Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizbehörden einziehen. Der Auftrag hat ein Volumen im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

JENOPTIK

blickt optimistischer auf den Geschäftsverlauf bis Ende 2025: Das im TecDAX notierte Unternehmen rechnet wegen einer besser als erwarteten organischen Entwicklung für das übernächste Jahr mit einer EBITDA-Marge von 21 bis 22 Prozent. Bisher wurde eine operative Rendite von rund 20 Prozent in Aussicht gestellt.

TOTALENERGIES

trennt sich von einer Minderheitsbeteiligung in Südafrika. Wie der französische Ölkonzern mitteilte, verkauft er seinen Anteil von 36,6 Prozent an National Petroleum Refiners of South Africa (Natref) an die Prax Group. Ein Preis wurde nicht genannt. Der Verkauf erfolge im Rahmen der Strategie, nicht zum Kerngeschäft zählende Geschäftsbereiche abzustoßen.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

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