META Analystencall: Wird aus Meta bald Muse?
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Das Produkt soll früher Geld verdienen, als es bei Meta üblich ist. Die Analysten bewegte vor allem eine Frage, auf die das Management keine Zahl lieferte: Was kostet ein Muse-Nutzer?
In der ersten Woche nach dem Start von Muse habe Meta gemeinsam mit Stripe die Kreditlimits anheben müssen, berichtete Mark Zuckerberg. Die Volumina hätten alles übertroffen, womit die Beteiligten gerechnet hatten. Der Finanzdatendienst Plaid habe eine solche Aktivität über seine Schnittstelle noch bei keinem anderen Dienst gesehen. Ein KI-Assistent, der nicht nur plaudert, sondern einkauft: Das war die Geschichte, die Zuckerberg an diesem Abend erzählen wollte.
Er erzählte sie mit spürbarem Selbstbewusstsein. Muse habe einen klaren Product-Market-Fit erreicht und gehe nun in eine operative Phase über. Jetzt gehe es um drei Dinge: das Produkt skalieren, Umsätze aufbauen und die Rechenkosten senken. Die Quartalszahlen traten dahinter zurück. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie aus einem Produkt, das enorme Rechenleistung verschlingt, ein tragfähiges Geschäft wird. Zuckerberg sieht Meta dafür am besten aufgestellt, weil das Kerngeschäft den Aufbau finanzieren kann, bevor Muse selbst Geld verdient.
