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07:08 Uhr, 05.03.2026

Merck KGaA gibt verhaltene Prognose für 2026

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DOW JONES--Der Pharma- und Technologiekonzern Merck hat seine Prognose im vergangenen Geschäftsjahr erreicht, gibt für das laufende Jahr allerdings unter Verweis auf negative Wechselkurseffekte einen verhaltenen Ausblick. So soll der Umsatz bestenfalls leicht steigen, möglicherweise aber auch leicht sinken. Beim operativen Ergebnis sind die Chancen eines Rückgangs noch größer. Die Aktionäre sollen für das vergangene Jahr eine stabile Dividende von 2,20 Euro je Aktie erhalten. Hier hatten sich Analysten im Konsens mit 2,27 Euro etwas mehr erhofft.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Merck einen Konzernumsatz zwischen 20,0 und 21,1 Milliarden Euro, nach einem stabilen Umsatz von 21,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Das entspricht einer organischen Umsatzentwicklung von minus 1 bis plus 2 Prozent, wie der DAX-Konzern mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA pre) soll 5,5 bis 6,0 Milliarden Euro erreichen, was einer organischen Entwicklung von minus 4 bis 1 Prozent entspricht.

Dieser Prognose unterliegt die Annahme, dass in den USA ab März 2026 aufgrund des Generikawettbewerbs keine Umsätze mit Medikament Mavenclad mehr erzielt werden. Sie berücksichtige auch keine positiven Effekte aus einer möglichen US-Marktzulassung von Pergoveris.

Der bereinigte Gewinn je Aktie soll 7,10 bis 8,00 Euro erreichen, das wäre ein weiterer Rückgang. Im vergangenen Jahr verdiente Merck auf bereinigter Basis mit 8,34 Euro 3,4 Prozent weniger als 2024.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/sha/cbr

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