Analyse
08:50 Uhr, 05.03.2026

DEUTSCHE POST (DHL GROUP) – Zahlen sorgen noch nicht für den Befreiungsschlag

Während des Frachtgeschäft unter den Zollkonflikten und einer Abkühlung der Konjunktur litt, konnte die Preissteigerung beim Porto im Inland und stärkeren Nachfrage im Versand zusammen mit effizienteren Arbeitsabläufen für einen höheren operativen Gewinn bei der DHL Group sorgen. Die Aktie reagiert vorbörslich kaum.

Die DHL Group meldet für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang, konnte aber das operative Ergebnis steigern. Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnet man einen Konzernumsatz von 82,9 Mrd. EUR. Damit liegt der Wert unter dem Ergebnis des Vorjahres (84,2 Mrd. EUR). Ursächlich sind vor allem negative Währungseffekte. Das operative Ergebnis (EBIT) steigt jedoch auf 6,1 Mrd. EUR und übertrifft die Prognose. Im Vorjahr lag der Wert bei 5,9 Mrd. EUR. Die EBIT-Marge verbessert sich auf 7,4 % gegenüber 7,0 % im Geschäftsjahr 2024. Hierzu trugen laut Unternehmen ein aktives Kapazitätsmanagement sowie strukturelle Kostenverbesserungen bei.

Der Free Cashflow (ohne M&A) erreicht 3,2 Mrd. EUR. Im Vorjahr lag dieser noch bei 3,0 Mrd. EUR. Der unverwässerte Gewinn je Aktie steigt auf 3,09 EUR, nach 2,86 EUR im Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die DHL Group ein operatives Ergebnis von über 6,2 Mrd. EUR sowie einen Free Cashflow ohne M&A von rund 3,0 Mrd. EUR.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividendenerhöhung auf 1,90 EUR je Aktie vor (Vorjahr: 1,85 EUR). Die Aktie reagiert in der Vorbörse kaum auf die Meldung und verharrt damit in der aktuellen Korrekturphase.

Jetzt weiterlesen mit stock3 Plus

Mit Code STARTPLUS 1. Monat gratis!
1. Monat für
0,00 € 14,99 €

Deine Vorteile:

  • Freier Zugriff auf alle Artikel – auch mobil mit der stock3 App
  • Exklusive Trading-Setups & Investmentideen
  • Monatlich kündbar
Jetzt gratis testen
Nach kostenlosem Testmonat 14,99 € mtl. inkl. MwSt., jederzeit kündbar