Analyse
12:45 Uhr, 26.06.2026

MERCEDES BENZ plant harte Einschnitte bei Beschäftigten

Die Arbeitskosten in Deutschland seien nicht mehr wettbewerbsfähig mit Standorten im Ausland, heißt es in einem Schreiben an die Mercedes-Benz-Beschäftigten hierzulande. Der Autobauer verschiebt eine tarifliche Sonderzahlung und fordert eine längere Arbeitszeit ohne Lohnausgleich.

Mercedes-Benz verschiebt eine tarifliche Sonderzahlung, die ursprünglich im Juli fällig gewesen wäre, auf das kommende Jahr. Dies geht aus einem Schreiben an die Beschäftigten hervor, über das verschiedene Medien berichten. Dabei handelt es sich um den jährlichen Transformationsbaustein, der 18,4 % des Monatsgehalts beträgt.

Zusätzlich will das Management mit dem Betriebsrat über eine Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich sprechen. Nach dem derzeitigen Tarifvertrag arbeiten die Beschäftigten 35 Stunden pro Woche. Der Betriebsrat spricht von einer ernsten Lage. Sollte Mercedes-Benz eine Ausweitung der Arbeitszeit durchsetzen, könnte dies über den Konzern hinaus Signalwirkung für die deutsche Industrie haben.

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