AMD - Starke Zahlen reichen nicht!
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Der Chipkonzern Advanced Micro Devices (AMD) hat den Umsatz im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 50 % auf den Rekordwert von 11,54 Mrd. USD gesteigert. Im Vergleich zum ersten Quartal belief sich das Wachstum auf 13 %. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 1,66 USD, während die Analysten im Schnitt mit 1,61 USD gerechnet hatten. Beim Umsatz hatten die Konsensschätzungen zwischen 11,25 und 11,31 Mrd. USD gelegen.
Der bereinigte operative Gewinn erhöhte sich auf 3,09 Mrd. USD, die entsprechende Marge stieg von 12 % auf 27 %. Nach US-Rechnungslegungsstandard GAAP erzielte AMD einen Nettogewinn von 2,30 Mrd. USD beziehungsweise 1,38 USD je Aktie. Der Vorjahresvergleich wird allerdings durch Belastungen von 800 Mio. USD beeinflusst, die AMD im zweiten Quartal 2025 infolge von US-Exportbeschränkungen verbucht hatte.
Wachstumstreiber blieb das Rechenzentren-Segment, das in erster Linie vom KI-Boom profitiert. Der Umsatz verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr auf 6,72 Mrd. USD und machte 58 % des Konzernumsatzes aus. AMD begründete die Entwicklung mit der Nachfrage nach EPYC-Prozessoren und Instinct-GPUs.
