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MARKT USA/Wall Street wohl weiter gestützt von sinkenden Marktzinsen

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Weiter sinkende Rentenrenditen dürften die Wall Street auch am Mittwoch stützen. Der Aktienterminmarkt deutet eine etwas festere Handelseröffnung an - mit der technologielastigen und damit zinsreagiblen Nasdaq vorneweg. Der S&P-500 schickt sich an, zum Start den höchsten Stand seit August zu markieren. Händler sprechen von der sich immer deutlicher manifestierenden Spekulation am Markt, dass die US-Notenbank 2024 die Leitzinsen senken werde. Eine Reduzierung der Leitzinsen im März um mindestens 25 Basispunkte preist der Markt aktuell mit einer Wahrscheinlichkeit von 42 Prozent ein - am Vortag hatte dieser Wert noch bei 21 Prozent gelegen. Hintergrund sind taubenhafte Äußerungen von Fed-Vertetern wie Christopher Waller.

"Seine Äußerungen wurden vom Markt als Bestätigung dafür gewertet, dass die US-Notenbank mit der Anhebung der Zinssätze durch ist, was mit der Marktstimmung übereinstimmt, da weitere Zinserhöhungen bereits zu Beginn des Monats weitgehend eingepreist worden waren", erläutert Marktstratege Stephen Innes von SPI Asset Management. Auch am Mittwoch melden sich wieder Fed-Offizielle zu Wort.

Neben der Revision des US-BIP steht im späten Geschäft der Fed-Konjunkturbericht Beige Book auf der Agenda. Doch von entscheidender Bedeutung für die Inflationsentwicklung und damit einhergehend die Marktspekulation über die Zinsentwicklung dürfte der PCE-Deflator am Donnerstag sein. Händler sprechen von einem Lackmustest für die Zinserwartungen des Marktes. Der Rentenmarkt sei überkauft und damit anfällig für eine Korrektur. Somit drohten kurzfristig steigende Marktzinsen mit entsprechend negativen Folgen für Aktien.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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