MARKT USA/Vor Preisdaten kaum verlässliche Aussagen über Börsenstart
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Nach den Vortagesabgaben ist an der Wall Street eine bescheidene Erholung zum Start in den Freitag drin. Der Aktienterminmarkt deutet aktuell einen gut behaupteten Handelsbeginn am Kassamarkt an. Händler sprechen jedoch von einer wenig aussagekräftigen Indikation, weil es eine Flut an Daten zu verarbeiten gilt - darunter der vorbörslich erwartete PCE-Index der persönlichen Konsumausgaben - ein bevorzugtes Maß der US-Notenbank bei der Steuerung ihrer Zinspolitik. Nach zuletzt positiven Konjunkturdaten und einem eher falkenhaft interpretierten Sitzungsprotokoll der US-Notenbank ist die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen etwas gesunken. Die anstehenden Preisdaten könnten nun die Markterwartungen neu justieren. Sollten die Daten Zinssenkungen nicht im Wege stehen, könnte dies die Börse beflügeln, heißt es.
Dazu blicken Anleger weiter mit Sorge gen Nahen Osten. Denn dort konkretisieren sich mögliche Eskalationsstufen. US-Präsident Donald Trump erwägt offenbar einen anfänglich nur begrenzten Militärschlag gegen den Iran, um das Land zur Erfüllung seiner Forderungen nach einem Atomabkommen zu zwingen. Sollte sich der Iran aber weiterhin weigern, Trumps Vorstellungen zur Beendigung seiner Urananreicherung nachzukommen, reagierten die USA mit einer breit angelegten Kampagne gegen Einrichtungen des Regimes - möglicherweise mit dem Ziel, das Regime in Teheran zu stürzen, sagen mit der Angelegenheit vertraute Personen. "Das anhaltende Säbelrasseln in Bezug auf den Iran hat (...) dazu geführt, dass der Energiesektor der Bereich mit der besten Wertentwicklung im S&P-500 ist, hat aber auch die Stimmung am Markt etwas gedämpft", erläutert Chefstratege Steve Sosnick von Interactive Brokers. Gerade vor dem Wochenende dürfte das Schlagzeilenrisiko hoch ausfallen.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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