MARKT USA/Wall Street von Geopolitik ausgebremst
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Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und ein Auslaufen der Erholung im Technologiesektor dürften der Wall Street am Donnerstag zunächst Verluste bescheren. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen etwas leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt schließen. Die USA verlegen derzeit eine massive Luftstreitmacht in den Nahen Osten. Damit bündeln sie in der Region die schlagkräftigste Truppe seit der Invasion des Irak 2003. Die USA sind bereit, gegen den Iran vorzugehen. Präsident Donald Trump hat jedoch noch nicht entschieden, ob er Angriffe anordnen werde. Mit dem Aufmarsch erhöht Trump den Druck auf den Iran bei den laufenden Atom- und Abrüstungsgesprächen. Angesichts der Entwicklung ziehen die Öl- und Goldpreise leicht an - beide Rohstoffe aber eher moderat. Gleichwohl ist Rohöl so teuer wie seit Sommer 2025 nicht mehr.
"Da Inflation und Erschwinglichkeit für das Weiße Haus im Moment im Vordergrund stehen, müssen wir davon ausgehen, dass der Schutz des Ölflusses durch die Seestraße von Hormus eine Priorität ist. Dies bedeutet, dass die Priorität eine diplomatische Lösung ist", sieht Marktstratege Dennis Follmer von Montis Financial die Drohkulisse Trumps eher gelassen.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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