Nachricht
12:25 Uhr, 28.01.2026

MARKT USA/Rally angeführt vom Technologiesektor dürfte weiterlaufen

Erwähnte Instrumente

  • ASML
    ISIN: NL0010273215Kopiert
    Aktueller Kursstand:   (XETRA)
    VerkaufenKaufen
  • Dow Jones
    ISIN: US2605661048Kopiert
    Aktueller Kursstand:   (NYSE)

Die jüngste Rally an der Wall Street mit Rekordständen dürfte am Mittwoch in eine neue Runde gehen. Der Aktienterminmarkt deutet einen freundlichen Handelsbeginn am Kassamarkt an - angeführt von der technologielastigen Nasdaq. Die positive Stimmung im Technologiesektor wird gestützt vom Nvidia-Zulieferer SK Hynix aus Südkorea. Der Konzern hat im Schlussquartal 2025 ein Rekordergebnis erzielt. Der weltweite KI-Boom heizt die starke Nachfrage nach Speicherchips weiter an.

Dazu gesellen sich auch aus Europa positive Sektorschlagzeilen, denn ASML überzeugt mit Geschäftsausweis und Ausblick. Zudem befeuert im Halbleitersegment Texas Instruments die optimistische Stimmung mit einem starken Ausblick - der Kurs steigt vorbörslich um über 9 Prozent. Anleger sehen daher handfeste Gründe, auf ein Anhalten des KI-Booms zu setzen. Diese Hoffnung könnte mit den Geschäftsausweisen von Meta Platforms, IBM und Microsoft neue Nahrung erhalten, wobei die drei Technologieriesen erst nach der Schlussglocke berichten.

Die im späten Verlauf erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank verspricht nur indirekt Spannung. Denn eine Änderung des Zinsniveaus gilt als nahezu ausgeschlossen. Aber US-Notenbankgouverneur Jerome Powell könnte zum Ende seiner Amtszeit die sonst übliche politische Zurückhaltung ablegen und klare Worte finden zum weiteren Zinspfad und vielleicht auch zur Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump.

Derweil wertet der US-Dollar weiter ab. Der Dollar-Index büßt nach seiner jüngsten Talfahrt weitere 0,1 Prozent ein. Trump hat den aktuellen Dollar-Ausverkauf als "großartig" bezeichnet. Der Greenback verbucht gerade die heftigste Viertagesabwertung seit Trump die umfangreichen reziproken Zölle im April 2025 verhängt hatte. Auch zuletzt schwache Daten und der drohende erneute Regierungsstillstand belasten den Greenback. "All diese Faktoren trugen zu bereits bestehenden Bedenken bei, die den Dollar nach unten drückten, einschließlich Fragen zur Unabhängigkeit der Fed, der Unsicherheit in der Zollpolitik und der haushaltspolitischen Entwicklung", erläutert Makrostratege Henry Allen von der Deutschen Bank die Dollar-Schwäche.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

Passende Produkte

WKN Long/Short KO Hebel Laufzeit Bid Ask
Keine Ergebnisse gefunden
Zur Produktsuche

Das könnte Dich auch interessieren