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11:18 Uhr, 13.03.2026

MARKT USA/Wall Street unverändert erwartet - Ölpreise weiter hoch

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Zum Wochenausklang deutet sich eine wenig veränderte Eröffnung an der Wall Street an. Dabei bestimmen der anhaltende Nahost-Krieg und der weiter hohe Ölpreis weiterhin das Sentiment. Der Preis für die Nordseesorte Brent liegt weiterhin über der Marke von 101 Dollar. Nach der Freigabe der strategischen Ölreserven durch die Internationale Energieagentur versuchen die USA nun durch eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland den anhaltenden Preisanstieg zu dämpfen. Washington will es anderen Ländern erlauben, auf See festliegendes russisches Öl aufzukaufen. Diese Übergangsregelung soll für Frachten gelten, die sich bereits auf dem Transportweg befinden. Laut US-Finanzminister Scott Bessent werde dadurch der finanzielle Nutzen für die russische Regierung begrenzt.

Zuletzt hatte die Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten keine Impulse geliefert, ob sich dies zum Wochenausklang ändert, bleibt abzuwarten. Unter anderem werden der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Januar, das US-BIP für das vierte Quartal in der zweiten Lesung, die persönlichen Ausgaben und Einkommen für Januar sowie der Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan für März veröffentlicht.

Bei den Einzelwerten brechen die Aktien von Adobe vorbörslich um 7,4 Prozent ein. Die Entscheidung von CEO Shantanu Narayen, von seinem Posten zurückzutreten, sei die richtige für das Unternehmen, so Brent Thill von Jefferies. Narayen wird nach 18 Jahren an der Spitze des Softwarekonzerns ausscheiden. "Obwohl wir Narayen als eine lebende Legende in der Softwarebranche bewundern, stimmen wir zu, dass es angesichts des massiven Wandels in der Branche durch die KI Zeit für eine Veränderung ist", so der Analyst. Die Zahlen für das erste Geschäftsquartal und der Ausblick auf das laufende Quartal übertrafen die Prognosen.

Ulta Beauty reduzieren sich um 8,3 Prozent. Der Kosmetik- und Parfümhändler prognostiziert für dieses Geschäftsjahr eine Verlangsamung des Wachstums. Der Umsatz für das vierte Quartal lag dagegen über den Erwartungen. SentinelOne fallen um 5,1 Prozent. Das Cybersicherheitsunternehmen meldete einen Umsatzsprung von 20 Prozent, verbuchte jedoch im vierten Quartal einen höheren Verlust und die Prognose für das erste Quartal enttäuschte den Markt.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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