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13:58 Uhr, 13.03.2026

MÄRKTE USA/Wall Street mit Ölpreisstabilität etwas fester erwartet

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DOW JONES--Zum Wochenausklang deuten sich steigende Kurse an der Wall Street an. Grund sind die sich stabilisierenden Ölpreise. Der Preis für die Nordseesorte Brent fällt um 1,1 Prozent auf 99,39 Dollar je Barrel. Bei WTI fällt das Minus mit 1,7 Prozent etwas deutlicher aus. Der Future auf den S&P-500 steigt um 0,6 Prozent. Die Märkte bewegten sich weiterhin in einer hohen Abhängigkeit von der Entwicklung an den Ölmärkten, heißt es. Nach der Freigabe der strategischen Ölreserven durch die Internationale Energieagentur versuchen die USA nun durch eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland den anhaltenden Preisanstieg zu dämpfen. Washington will es anderen Ländern erlauben, auf See festliegendes russisches Öl aufzukaufen. Diese Übergangsregelung soll für Frachten gelten, die sich bereits auf dem Transportweg befinden. Laut US-Finanzminister Scott Bessent werde dadurch der finanzielle Nutzen für die russische Regierung begrenzt.

Die vorbörslich veröffentlichten US-Konjunkturdaten liefern keine Impulse. Das von der US-Notenbank favorisierte Preismaß, der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), lag 2,8 (Vormonat: 2,9) Prozent höher als vor einem Jahr. Ökonomen hatten eine Jahresrate von 2,9 Prozent erwartet. Die Fed strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent an. Im Monatsvergleich stieg der PCE-Preisindex um 0,3 (0,4) Prozent. Die Prognose hatte hier auf 0,3 Prozent gelautet. In der Kernrate ohne die Komponenten Nahrung und Energie erhöhte sich der Index um 3,1 (3,0) Prozent auf Jahres- und 0,4 (0,4) Prozent auf Monatssicht. Dies entsprach den Erwartungen der Ökonomen.

Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter stagnierte im Januar, während die Ökonomen mit einem Anstieg um 1,3 Prozent gerechnet hatten. Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal 2025 schwächer gewachsen als zunächst berichtet. So erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet lediglich um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 1,5 Prozent gerechnet, nachdem in einer ersten Schätzung noch ein Plus von 1,4 Prozent vermeldet worden war. Nach der Startglocke wird noch der Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan für März sowie die offenen Stellen (Jolts) für Januar veröffentlicht.

Bei den Einzelwerten brechen die Aktien von Adobe vorbörslich um 8,2 Prozent ein - mit der Entscheidung von CEO Shantanu Narayen, von seinem Posten zurückzutreten. Für Analyst Brent Thill von Jefferies ist die Entscheidung aber die richtige für das Unternehmen. Narayen wird nach 18 Jahren an der Spitze des Softwarekonzerns ausscheiden. Die Zahlen für das erste Geschäftsquartal und der Ausblick auf das laufende Quartal übertrafen die Prognosen.

Ulta Beauty reduzieren sich um 8,1 Prozent. Der Kosmetik- und Parfümhändler prognostiziert für dieses Geschäftsjahr eine Verlangsamung des Wachstums. Der Umsatz für das vierte Quartal lag dagegen über den Erwartungen. SentinelOne fallen um 3,8 Prozent. Das Cybersicherheitsunternehmen meldete einen Umsatzsprung von 20 Prozent, verbuchte jedoch im vierten Quartal einen höheren Verlust und die Prognose für das erste Quartal enttäuschte den Markt.

Von seinem Status als "sicherer Hafen" und den weiter steigenden Energiepreisen profitiert erneut der Dollar, der auf den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten klettert. Für den Dollar-Index geht es um 0,3 Prozent nach oben. Am US-Anleihemarkt zeigen sich die Renditen nach dem jüngsten Anstieg mit moderaten Abgaben. Im Zehnjahresbereich geht es um 3,0 Basispunkte auf 4,25 Prozent nach unten.

Der Goldpreis steuert dagegen auf einen Wochenverlust zu, der Preis für die Feinunze holt zwischenzeitliche leichte Abgaben wieder auf und gewinnt 0,6 Prozent auf 5.111 Dollar je Feinunze. Das Edelmetall werde übergeordnet durch einen stärkeren Dollar, steigende Ölpreise und die Unsicherheit über die weitere Geldpolitik der US-Notenbank belastet, heißt es.

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US-Treasuries    Rendite    +/-  Tageshoch       Tagestief 
2 Jahre             3,70  -0,06       3,76            3,70 
5 Jahre             3,83  -0,05       3,89            3,83 
10 Jahre            4,25  -0,03       4,28            4,24 
 
DEVISEN          zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag  Do, 17:14 
EUR/USD           1,1474   -0,3    -0,0036          1,1510     1,1517 
EUR/JPY            182,8   -0,3    -0,6200          183,42   183,4200 
EUR/CHF           0,9028   -0,2    -0,0020          0,9048     0,9037 
EUR/GBP           0,8645   +0,2     0,0019          0,8626     0,8631 
USD/JPY           159,31   -0,0    -0,0200          159,33   159,2800 
GBP/USD           1,3269   -0,5    -0,0072          1,3341     1,3341 
USD/CNY           6,8961   +0,4     0,0272          6,8689     6,8689 
USD/CNH           6,8914   +0,2     0,0113          6,8801     6,8807 
AUS/USD           0,7052   -0,3    -0,0022          0,7074     0,7079 
Bitcoin/USD    72.415,36   +3,2   2.222,02       70.193,34  70.094,98 
 
ROHÖL            zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex          94,09   -1,7      -1,64           95,73 
Brent/ICE          99,39   -1,1      -1,07          100,46 
 
Metalle          zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold            5.110,69   +0,6      31,80        5.078,89 
Silber             83,96   +0,2       0,20           83,76 
Platin          2.099,94   -1,5     -32,06        2.132,00 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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