MARKT USA/Fester - Hoffnung auf Deskalation im Zoll-Streit
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Mit einem deutlichen Plus dürfte die Wall Street in die neue Handelswoche starten. Der Future auf den S&P-500 steigt um 1,1 Prozent. Grund sind Hoffnungen, dass eine weitere Eskalation im Handelsstreit vermieden werden kann. Ein Treffen zwischen dem republikanischen US-Abgeordneten Steve Daines und dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Quiang schürt die Hoffnung, dass eine Eskalation ausbleibt. Die Gespräche haben außerdem den Weg für ein persönliches Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping geebnet. Es wird bislang erwartet, dass die Trump-Regierung die Zölle auf chinesische Waren am 2. April weiter erhöht.
Dazu kommt ein Bloomberg-Bericht, wonach US-Präsident Donald Trump am 2. April Zölle bekannt geben könnte, die gezielter sind als zuvor angedroht. Trump hatte in den vorangegangenen Wochen gesagt, dass er umfassende Zölle sowohl gegen Freunde als auch Feinde verhängen würde, als Reaktion auf Handelsungleichgewichte. Trumps Ankündigung könnte jedoch einige Nationen oder Blöcke ausschließen, so der Bericht von Bloomberg, der sich auf Berater und Verbündete des Präsidenten beruft.
Kanadas Premierminister Mark Carney hat derweil vorgezogene Neuwahlen ausgerufen und schickt die Kanadier am 28. April an die Urnen. Dort dürfte es vor allem um die Frage gehen, wie Kanada mit US-Präsident Trump umgehen wird.
Für Bewegung könnten auch die anstehenden US-Konjunkturdaten sorgen. Hier stehen die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungsbereich und das Verarbeitende Gewerbe für März im Fokus. Dazu kommt noch der Chicago Fed National Activity Index für Februar.
Bei den Einzelwerten gewinnen die Aktien von Doordash, TKO Group Holdings, Williams-Sonoma und Expand Energy zwischen 0,4 und 1,4 Prozent. Die Titel werden mit Handelsbeginn am Montag in den S&P-500 aufgenommen. Dafür müssen Borgwarner, Celanese, FMC und Teleflex ihren Platz räumen.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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