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18:09 Uhr, 13.02.2026

MÄRKTE EUROPA/Knapp behauptet - Safran sorgt für gute Stimmung bei Luftfahrt

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    Aktueller Kursstand:   (TTMzero Indikation)
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DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt hat am Freitag den Handel mit kleinen Abgaben beschlossen. Der DAX gewann 0,3 Prozent auf 24.915, blieb damit unter der wichtigen Marke von 25.000. Der Euro-Stoxx-50 verlor hingegen 0,4 Prozent. Etwas Unterstützung kam von US-Preisdaten. Die Verbraucherpreise sind im Januar um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen und damit weniger als die prognostizierten 0,3 Prozent. Damit bleibt die US-Zinssenkungsfantasie an den Märkten intakt, die nach den starken US-Arbeitsmarktdaten einen kräftigen Dämpfer erhalten hatte. Weiter für Zurückhaltung sorgte die Angst vor disruptiven KI-Modellen, wenngleich das für die technologielastigen US-Börsen eine größere Gefahr darstellt.

Unterstützung für den DAX kam von den Analysten der Bank of America (BoA). Diese sind zuversichtlicher für den hiesigen Aktienmarkt und haben ihn auf "Overweight" hochgestuft. Der lang erwartete Fiskalstimulus für Deutschland sei nun da und dürfte das Wachstum stützen. Die Auswirkungen begännen, sich in den Daten zu zeigen, am offensichtlichsten bei den deutschen Auftragseingängen, die auf Dreimonatsbasis annualisiert um über 40 Prozent gestiegen seien. Die BoA-Volkswirte hätten ihre Prognose für das deutsche BIP-Wachstum in diesem Jahr kürzlich auf 1 Prozent angehoben, was dazu beitrage, die Prognose für das BIP-Wachstum im Euroraum auf 1,2 Prozent zu erhöhen.

Tagesgewinner unter den Branchen waren Rüstungs- und Luftfahrtwerte, der Sektorindex kletterte um 3,2 Prozent. Gut kamen vor allem die Jahreszahlen und der erhöhte Ausblick von Safran an, die um 8,3 Prozent zulegten. Bei dem französischen Luftfahrt- und Rüstungshersteller lief das vergangene Jahr so rund, dass der Ausblick bis 2028 erhöhte wurde. "Die Gewinnerwartung bis dahin um nochmals 16 Prozent gegenüber der alten Prognose zu erhöhen, ist schon beeindruckend", sagte ein Händler. Im DAX gewannen Rheinmetall 1,9 Prozent. MTU profitierten am meisten von der guten Laune im Sektor und stiegen 4,6 Prozent.

Um 12,4 Prozent verteuerten sich die Aktien des angeschlagenen Computerspiele-Anbieters Ubisoft. Die Quartalsdaten fielen nach den drastischen Restrukturierungsmaßnahmen nicht ganz so schlimm wie befürchtet aus. Für L'Oreal ging es dagegen um 4,9 Prozent nach unten. Als kritisch wurde an der Börse das organische Umsatzwachstum von 6,0 Prozent gewertet. Bei den Analysten von JP Morgan hieß es dazu, dass dies unter dem Konsens von 6,1 Prozent sowie der eigenen Schätzung von plus 7,0 Prozent liege.

DAX-Tagesgewinner waren neben MTU Aero Deutsche Börse mit einem Plus von 4,6 Prozent. Stützend wirkten verschiedene Kaufempfehlungen durch Analysten. Übergeordnet haben die jüngsten Viertquartalszahlen für eine gewisse Erleichterung unter den Anlegern gesorgt, obgleich diese nur im Rahmen der Erwartungen ausfielen. Positiv wurde die Entwicklung in der Sparte Investment Management Solutions aufgenommen, und hier insbesondere der Bereich Software Solutions, der eine starke Wachstumsbeschleunigung aufwies. Zuletzt hatte die Sorge belastete, der Börsenbetreiber könnte zunehmend durch KI in Bedrängnis geraten.

Nachgebende Renditen an den Anleihemärkten drückten am Freitag auf Bankenaktien, für die es europaweit um 2,8 Prozent nach unten ging. Im DAX gaben Commerzbank 5,7 Prozent und Deutsche Bank 4 Prozent nach. Nach dem starken Anstieg im vergangenen Jahr gehört der Sektor mit fallenden Renditen seit Jahresbeginn zu den Branchenverlierern. RWE büßten nach einer Herunterstufung durch Bernstein 4,1 Prozent ein. PVA sprangen um 7,4 Prozent, nachdem BNP Paribas die Verkaufsempfehlung zurückgezogen hatte. Daneben bremsten Dividendenzahlungen optisch: Bei Siemens ging es 2,3 Prozent tiefer, dort wurden 5,35 Euro Dividende ausgeschüttet.

Jenoptik gewannen 2,4 Prozent. Die Gesellschaft hatte im vergangenen Jahr mit einer verhaltenen Nachfrage in den Bereichen Halbleiterausrüstung und Autos zu kämpfen, wird aber nun optimistischer beim Ausblick.

Als "enttäuschend" stufte ein Marktteilnehmer den Ausblick von Talabat ein - eine Beteiligung von Delivery Hero. Nachdem für 2026 jüngst ein stagnierendes EBITDA in Aussicht gestellt worden ist, erwartet das Unternehmen nun einen Rückgang um 13 bis 18 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Talabat-Aktie brach in der Folge ein. Damit dürfte der Konsens für das 2026er-EBITDA von Delivery Hero nach unten gehen, die Aktie schloss 4 Prozent im Minus.

Jenoptik gewannen 2,4 Prozent. Die Gesellschaft hatte im vergangenen Jahr mit einer verhaltenen Nachfrage in den Bereichen Halbleiterausrüstung und Autos zu kämpfen, wird aber nun optimistischer beim Ausblick.

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Index                    Schluss  Entwicklung in %  Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50           5.985,23             -0,4%               +3,8% 
Stoxx-50                5.146,66             -0,1%               +4,8% 
Stoxx-600                 617,70             -0,1%               +4,4% 
XETRA-DAX              24.914,88             +0,3%               +1,5% 
FTSE-100 London        10.402,44              k.A.               +4,3% 
CAC-40 Paris            8.311,74             -0,3%               +2,3% 
AEX Amsterdam             993,82             +0,6%               +3,9% 
ATHEX-20 Athen          5.830,18             -3,0%              +12,3% 
BEL-20 Bruessel         5.614,13             -0,2%              +10,8% 
BUX Budapest          126.964,02             -2,5%              +17,3% 
OMXH-25 Helsinki        5.936,39             +0,2%               +6,2% 
ISE NAT. 30 Istanbul   14.180,69              k.A.              +25,9% 
OMXC-20 Kopenhagen      1.579,16             +0,2%               -2,0% 
PSI 20 Lissabon         8.998,95             -0,3%               +9,2% 
IBEX-35 Madrid         17.672,40             -1,3%               +4,3% 
FTSE-MIB Mailand       45.476,19             -1,6%               +4,0% 
OBX Oslo                1.752,55             -0,9%              +10,7% 
PX  Prag                2.641,63             -2,6%               +1,0% 
OMXS-30 Stockholm       3.119,76             -0,1%               +8,3% 
WIG-20 Warschau         3.359,49             -1,7%               +7,3% 
ATX Wien                5.622,58             -1,4%               +7,1% 
SMI Zuerich            13.600,67             +0,5%               +2,0% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN                   zuletzt        +/- %       0:00  Mi, 17:14 Uhr   % YTD 
EUR/USD                    1,1871        -0,0%     1,1872         1,1858   +1,0% 
EUR/JPY                    181,34        +0,0%     181,32         181,99   -1,6% 
EUR/CHF                    0,9124        -0,0%     0,9124         0,9160   -1,9% 
EUR/GBP                    0,8701        -0,1%     0,8714         0,8694   -0,1% 
USD/JPY                    152,76        +0,0%     152,71         153,47   -2,6% 
GBP/USD                    1,3643        +0,2%     1,3621         1,3639   +1,1% 
USD/CNY                    6,9381        +0,1%     6,9346         6,9428   -1,3% 
USD/CNH                    6,9024        +0,1%     6,8982         6,9146   -1,1% 
AUS/USD                    0,7070        -0,2%     0,7087         0,7111   +6,2% 
Bitcoin/USD             69.095,15        +4,3%  66.250,35      67.086,90  -25,7% 
 
ROHOEL                    zuletzt  VT-Settlem.      +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                   62,69        62,65      +0,1%           0,04   +9,6% 
Brent/ICE                   67,66        67,52      +0,2%           0,14  +11,1% 
 
METALLE                   zuletzt       Vortag      +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold                     5.017,11     4.926,50      +1,8%          90,61  +13,9% 
Silber                      78,03        75,18      +3,8%           2,85   +5,4% 
Platin                   1.747,51     1.690,01      +3,4%          57,50   -3,6% 
Kupfer                       5,79         5,79      +0,1%           0,00   +2,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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